Samstag, 21. Mai 2016

Nacht (Richard Laymon)

Klappentext | Inhaltsbeschreibung: 
Als Alice den Job als Babysitterin annimmt, ahnt sie nicht, dass ihr die schrecklichste Nacht ihres Lebens bevorsteht. Denn kaum ist sie allein im Haus, wird sie von einem geheimnisvollen Anrufer terrorisiert. Als der dann auch noch versucht, in das Haus einzudringen, weiß sie sich nicht anders zu helfen, als ihn mit einem alten Säbel niederzustrecken. Doch damit beginnen die Probleme erst: Denn der Eindringling ist überhaupt nicht der Anrufer – und er wird auch nicht die letzte Leiche in dieser Nacht bleiben…


Nachdem mich "Die Familie" so maßlos enttäuscht hatte, gab es mit "Nacht" von Laymon wieder einen Lichtblick in der Dunkelheit. Dieses Buch hat mich wirklich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert und gefesselt. Die Spannung war da und ich wollte unbedingt wissen, wie die ganze Geschichte ausgeht. Natürlich dürfen wir auch hier nicht nach logischen Handlungen suchen - aber normalerweise weiß man auch was einen diesbezüglich erwartet, wenn man einen Laymon in die Hand nimmt.

Uns erwartet hier eine gehörige Portion Paranoia, Horror und schwarzer Humor gepaart mit Sarkasmus seitens Alice - genau mein Fall! Und auch wenn die gute Alice sich manchmal ein wenig daneben benimmt und man der Frau am liebsten den Kopf waschen will, so weiß man doch, dass Richard Laymon es vorzieht die Charaktere unsympathisch rüber kommen zu lassen. Es MUSS so sein. Und weil wir die Hauptfigur sowieso nicht mögen, fixt uns der Horror auch so an. Schon bald zittert man mit ihr mit, wenn man sich nicht am falschen Realismus stört. Man muss sich eben nur einlassen.

Ich fand das Buch bei weitem nicht so ekelhaft wie andere seiner Teile. Ich habe mich selbst sogar ertappt, wie ich einige Passagen lustig fand. Ja ich hab sogar gelächelt! Und das allein macht "Nacht" für mich so gut. Weil es mich vollends unterhalten hat!

5 / 5 ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Dienstag, 17. Mai 2016

- Monatsrückblick -

M O N A T S R Ü C K B L I C 
A P R I L 
 


Gefreut: Ich habe endlich wunderschöne Fingernägel!

Gehört: Audible war mein Freund. Ich habe insgesamt 2 Hörbücher gehört (Das Motel von Brett McBean sowie Todesmarsch von Stephen King) und eines angefangen (Die Bestien von Brett McBean)
 
Gelesen: City of Class (Cassandra Clare) endlich beendet. Verstoßene des Lichts (von Lara Adrian) und angefangen mit Pretty Girls (von Karin Slaughter).
 
 
Gesehen: Wir sind wieder bei Supernatural Staffel 1 angefangen. Das muss bei uns irgendwie jedes Jahr mal sein ;)

 

Gegessen: Die Grillsaison ist offiziell eröffnet! Ich weiß gar nicht wie oft wir bei dem fantastischen Wetter gegrillt haben. Vor allem Ende April. Zudem gab es Donuts - ich hatte da wahnsinnigen Heißhunger drauf!


Getrunken: Waldmeisterbrause. Zuletzt hab ich das als Kind getrunken!
 
Getan: Jede Menge Gartenarbeit! Wenn die Sonne raus kommt, will das Unkraut entfernt werden. Und wir wollten gerne, dass alles Anfang Mai fertig ist, weil wir Besuch bekommen haben. Zwischendurch gab's dann Abends Entspannung beim Malen von Mandala.
 
Gedacht: "Mach ich alles richtig?"

Geärgert: Ich habe zwischendurch wieder gekränkelt. Fühlte sich wie eine Erkältung an. Doch es wollte einfach nicht ausbrechen; wollte mich nur ärgern! Ich habe ein paar Tage lang nichts anderes getrunken als Tee.

Gewünscht: Dass ich alles fertig habe, wenn die Zweitfamilie aus dem Harz hier her kommt.
 
Geklickt: Kennt ihr "Zauberhogwarts"? Das macht süchtig! Ich war bis jetzt jeden Tag dort online um den Tag zu starten. Es gibt tolle Rätsel - macht richtig Lust drauf mal wieder Harry Potter zu lesen!
 
Gekauft: Eigentlich nichts Besonderes diesen Monat. Es gab ein bisschen Lidschatten aus der neuen LE von essence; sonst hab ich mich weitestgehend zurück gehalten. Und ich habe mir endlich "Verstoßene des Lichts" von Lara Adrian gekauft...was ich auch sofort verschlungen habe!

 Alle Bilder im Monatsrückblick stammen von meinem Instagram Account.

Die Familie (Richard Laymon)


Klappentext | Inhaltsbeschreibung: 
 
Über einem Höhlenlabyrinth liegt das Mordock Cave Hotel, bei Touristen sehr beliebt. Ein Familienbetrieb, geführt von Vater und Sohn Mordock. Beide legen Wert auf ihre Traditionen: Zimmer 115 ist stets für die attraktiveren Gäste reserviert. Nach einem Stromausfall wird die Mordock-Höhle für eine Touristengruppe zur Falle. Es ist dunkel. Es gibt keinen Ausweg. Und bald merken die Eingesperrten, dass in der Finsternis jemand lauert. Die Mordocks – und noch etwas anderes. Etwas, das Blut riecht. Etwas, das Fleisch will ...


Ich bin in der letzten Zeit aufgrund des grandiosen Wetters einfach nicht dazu gekommen, irgendetwas Positives zu Papier zu bringen. Bei so viel Sonnenschein und Pollenflug fiel es mir schwer zu bloggen, doch jetzt habe ich mich wieder an die Arbeit gemacht. Vielleicht habe ich mich auch ein wenig vor dieser Bewertung gedrückt, denn Laymon’s „Die Familie“ hat mich sehr enttäuscht.  Ich fand die Story eigentlich vielversprechend, denn die „Horrorhöhle“ unter dem Mordock Cave Hotel versprach einiges. Das ganze wurde allerdings von den doch sehr blassen und unrealistischen Charakteren nieder gemacht. Auch der Spannungsbogen ließ recht lange auf sich warten. Man blätterte die ersten paar Seiten dahin aber auch nach einer gefühlten Ewigkeit wollte kein richtiges Laymon-Gefühl auftreten. Da war man von ihm doch eindeutig mehr gewohnt. Auch der Sadismus und die blutigen Szenen blieben irgendwie auf der Strecke. Was war nur los? Es dümpelte nur so dahin…

Und immer wenn man dachte, dass es gleich richtig zur Sache gehen würde, kam das nächste Kapitel. Charaktere die einem neu vorgestellt wurden und in der Geschichte nacheinander auftauchten machten neugierig… verschwanden aber recht schnell wieder. Auch hier wurde man enttäuscht. Und der Rest der Truppe machte einen durch nervig kindisches Verhalten einfach nur wütend.
 
Am Ende wird die eigentliche Geschichte dann irgendwie umgeworfen. Mich hat das Buch von den Beschreibungen der ‚Monster‘ her ein bisschen an „The Descent“ erinnert. Anscheinend bin ich auch nicht die einzige, die diesen Eindruck gewonnen hat. Es wird zum Ende hin zwar noch spannend weil der Kampf auf Leben und Tod erst Recht los geht…aber das kann es irgendwie nicht mehr retten. Ich finde es wahnsinnig schade, dass ich hier vermutlich einen der schlechtesten Laymon-Bücher bewerten muss und hoffe auf bessere Tage!
 
1 / 5 ♥ ♥ ♥ ♥

Montag, 18. April 2016

Kriegerin der Schatten (Lara Adrian)

Klappentext | Inhaltsbeschreibung: 

Behütet aufgewachsen in einem Dunklen Hafen in Boston, schien Jordana Gates’ Lebensweg stets klar vor ihr zu liegen. Doch dann trifft sie auf den Stammeskrieger Nathan – einen der tödlichsten Kämpfer des Ordens, der seine Missionen stets mit eiskalter Präzision ausführt. Ein impulsiver Kuss entfacht eine tiefe Leidenschaft zwischen den beiden. Doch Jordana ist einem anderen versprochen …
 
Für mich ist es immernoch gewöhnungsbedürftig, dass wir uns mittlerweile schon in der zweiten Generation der Midnight Breed - Reihe befinden. Aus dem kleinen Jungen Nathan, der damals von Hunter und Corinne gerettet wurde, ist mittlerweile selbst ein Ordenskrieger geworden. Natürlich hat mich seine Art und Weise immer an Hunter erinnert. Das ist einerseits sehr schade, weil es in dem Sinne nichts Neues ist, andererseits aber auch verständlich weil beide eben dasselbe Schicksal erlitten haben.
 
Die Gefühlskälte war durch Nathan sehr gut dargestellt, wirkte aber schnell eintöning weil wir es schon kannten. Als er das erste Mal auf Jordana trifft - die übrigens ein sehr sympathisches Erscheinungsbild an den Tag legt - ist er sehr zwiegespalten und hadert mit seiner Vergangenheit. Der innere Kampf beginnt. Aber auch hier ist das leider nichts Neues. Was mich ein wenig gestört hat, waren die langgezogenen, immer wiederkehrenden Erotikszenen. Natürlich ist das bei einem Buch von Lara Adrian nichts Außergewöhnliches, doch irgendwie hat das in diesem Band doch Überhand genommen und wurde einem auf Dauer zu viel.
 
Spannung wird allein durch die Einführung der neuen Bedrohung bzw. der neuen Spezies eingebracht. Das war letztendlich der Grund, warum die Seiten nur so dahin flogen. Es hat mich überrascht, dass Jordana doch noch zu einer sehr wichtigen Persönlichkeit wurde, von der wir in der Zukunft auch noch viel lesen werden. Die Reihe braucht frischen Wind, wenn noch nicht Schluss sein soll, denn sonst wirkt alles schnell ausgelutscht und der Leser langweilt sich.
 
"Kriegerin der Schatten" ist für Fans der Reihe Muss, aber er gehört - auch vom Paar her - nicht zu meinen Lieblingen.

3 / 5 ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Donnerstag, 14. April 2016

Das Camp (Nick Cutter)


Klappentext | Inhaltsbeschreibung: 
 
Ein Mann strandet auf einer einsamen Insel vor der kanadischen Küste. Er ist ausgemergelt, dünn, wirkt mehr tot als lebendig. Und er hat Hunger – einen unstillbaren, schmerzhaften Hunger. Auf der Insel findet er eine Scouttruppe vor. Die Scouts merken schnell: Der Fremde ist krank, todkrank. Egal, wie viel er isst: sein Körper fällt mehr und mehr in sich zusammen. Und dann sehen sie, dass sich etwas unter seiner Bauchdecke bewegt. Während die Scouts überlegen, was zu tun ist, bemerkt ihr Leiter, dass ihn plötzlich ein nie gekannter Hunger quält …
 
 
Bei diesem Horrorthriller war es mal wieder ein einziger Coverkauf über audible, der mich an Nick Cutter heranführte. Beim Stöbern durch die eigene Bibliothek fiel die Wahl schnell auf „Das Camp“. Ich hatte vorher noch nie etwas von diesem Autor gehört oder gelesen. Und ich war wirklich positiv überrascht. Nicht etwa, weil die Story hinter dem Ganzen so wahnsinnig originell war, sondern einfach weil mich die einzelnen Charaktere und der große Ekel begeistert haben. Klingt komisch, ich weiß. Aber ich würde gerne mehr von Nick Cutter lesen.
Wir finden uns in einer klassischen Szenerie wieder: Einer Insel. Das ganze wird aus der Sicht von jungen Pfadfindern und ihrem Gruppenleiter „Tim“ erzählt; nach und nach erleben wir die Geschehnisse aus den verschiedensten Blickwinkeln und erhalten immer mal wieder Hintergrundinformationen, warum die einzelnen Jungen so sind wie sie eben sind. Auch hier haben wir wieder eine recht klassische Truppe, bei dem alles dabei ist: Der Nerd, der Psychopath, der Aggressive, das Großmaul…für jeden etwas dabei!
Der Anfang fällt einem dabei sehr leicht, denn das Vorgeplänkel zieht sich nicht wie Gummi, sondern ist an sich gut inszeniert. Mitten in der Nacht taucht ein unbekannter Fremder auf und klagt über seinen schrecklichen Hunger. Für alteingesessene Horrorfans heißt das sofort „GEFAHR“! Man kann sich denken, dass irgendwas nicht stimmt und trotzdem will man wissen um was genau es sich handelt.
 
Und irgendwann geht es dann auch in die Vollen!
Was man bei diesem Buch bedenken sollte ist die Tatsache, dass wir einen sehr großen Ekelfaktor haben. Medizinische Eingriffe werden bis ins kleinste Detail erklärt. Es ist also nichts für schwache Gemüter! Man ertappt sich selbst auch dabei, wie einem an der einen oder anderen Stelle schlecht wird, weil es einfach sehr genau beschrieben wird. Aber macht nicht genau das den Horror dieses Buches aus?
Als schließlich nach und nach das, was den Hunger auslöst auf andere über springt ist man so gefesselt, dass man unbedingt wissen will wie alles ausgeht.
 
So sehr die Begeisterung bei mir auch ist, was die Inszenierung der einzelnen Jugendlichen angeht, so muss ich doch einen Punkt abziehen, weil die gesamte Handlung ein wenig ZU offensichtlich und vorhersehbar war. Es ist gut geschrieben, keine Frage...für Horroreinsteiger vielleicht auch genau das Richtige, doch mich hat es nicht vom Hocker gehauen. Bin ich eventuell 'zu viel Kummer gewohnt'?
4 / 5 ♥ ♥ ♥ ♥

Donnerstag, 7. April 2016

Zerstört (Karin Slaughter)

Klappentext | Inhaltsbeschreibung: 
 
Eine Leiche in einem ausgebrannten Auto. Unter Mordverdacht: Lena Adams. Dann eine zweite Leiche. Mit Lenas Messer im Rücken. Chief Jeffrey Tolliver lässt alles stehen und liegen, um seiner besten, aber gefährlich labilen Mitarbeiterin zu Hilfe zu eilen. Dabei macht seine Frau Sara Linton gerade selbst die Hölle durch: Sie soll Schuld tragen am Tod eines Patienten. Sara und Jeffrey fahren in Lenas Heimatstadt Reese, wo Gewalt, Drogen und Lügen regieren. Und wo jeder, der sich einmischt, sein Leben riskiert …

Es ist schon eine Weile her, dass ich den letzten Band der "Grant County - Reihe" lesen durfte. Ich bin ein riesiger Fan von Karin Slaughter. Ich liebe ihre Charaktere. Ich liebe ihren Schreibstil...und vor allem liebe ich das Drama und die Spannung. Sie macht - in meinen Augen - alles richtig! Wie bei den anderen Teilen konnte mich auch Zerstört voll und ganz fesseln. Man konnte sofort wieder einsteigen und fühlte sich sofort zu den letzten Geschehnissen zurückversetzt. Und da war es auch wieder: Das Mitgefühl für Sara und Jeffrey. Was müssen diese beiden bitte alles mitmachen? Ich meine...wie viel kann eine Beziehung ertragen? Und wenn man dann auch noch weiß, dass dieser Erzählstrang sich über all die Bände aufgebaut hat, kann ich nur noch den Hut ziehen. Ein durchdachter Thriller, der einem nahe geht.

Was mich (und viele andere auch wie ich bei zahlreichen Rezensionen gemerkt habe) gestört hat, war Lena. An sich ist sie nicht der schlimmste Charakter. Ich mag Ecken und Kanten. Auch wenn vieles was sie tut im ersten Moment unlogisch erscheint, so ist es doch Lena. Sie ist nunmal so. Aber irgendwie wurde die Lena-Show [Habe das irgendwo mal gelesen. Ich übernehme diese Beschreibung einfach mal, da sie mehr als passend ist] nach einer Zeit anstrengend. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben. Vielleicht entsteht dieses Gefühl bei uns, weil gerade Lena das Leben von Jeff & Sara desöfteren schwer macht, ohne es böse zu meinen. Diese Naivität in vielen Fällen bringt uns somit zur Weißglut und macht sie unsympathisch.

Trotzdem mag ich es, dass diesmal Lena's Geschichte erzählt wird. Und ich mag es, dass wir die Sicht von Jeffrey kennenlernen. Auch die Beschreibung der Nazi's in Slaughters Buch ist gelungen. Daran sieht man einfach, dass sich Karin Slaughter bei ihren Charakteren Mühe gibt und nicht einfach nur abfrühstückt was noch auf dem Zettel steht.

Tja....und dann kam das Ende. Was soll ich zum Ende sagen ohne zu spoilern? Es war tragisch und wahnsinnig traurig. Es war auch schockierend und hat einen auch ein stückweit wütend gemacht, weil man mit dieser gnadenlosen Konsequenz nicht gerechnet hatte. Und doch ist gerade das etwas, was einen dramatischen Thriller ausmacht, oder? Wir wussten doch von Anfang an, dass wir hier kein Friede-Freude-Eierkuchen erwarten dürfen.
Die Grant County - Reihe ist damit beendet. Aber es wird weitergehen. Irgendwie. Auch wenn es für eingefleischte Fans hart wird!

4 / 5 ♥ ♥ ♥ ♥

- Monatsrückblick -

M O N A T S R Ü C K B L I C 
M Ä R Z 

 


Gehört: Ich habe meine Playlists und Lieblinge auf Youtube wiedergefunden. Darunter viele Fanvideos. Musik war also recht vielseitig diesen Monat.


Gelesen: Lebendig (Jack Ketchum), City of Ashes (Cassandra Clare), City of Glass (Cassandra Clare).

Gesehen: White Collar ("Neueinstieg" ab Staffel 3). Sons of Anarchy (Rewatch ab Staffel 4). Die Bestimmung 1 & 2.

Gegessen: Sandwichs von Subway. Hähnchennudeln vom Asiaten. Salat und Bratwurst beim Grillen. Alles andere war irgendwie Standard.

Getrunken: ALDI hat jetzt Eistee in Dosen. Wie lecker ist das Zeug bitte?!

Getan: Aufgrund einer Beerdigung mussten wir (leider) in die Zweitheimat. Aber der Harz war mal wieder wunderschön; trotz schlechtem Wetter. Wir haben die zwei übrigen Tage genutzt, um nochmal zum Hexentanzplatz zu fahren. Essen gegangen sind wir auch!
Zudem war ich sehr aktiv, was den Blog angeht. Ich bin vielen neuen Leuten gefolgt; habe mir viel Inspiration geholt und hab mehr Lust auf das bloggen bekommen!
 
Gedacht: „Diese Welt ist manchmal ein sehr, sehr trauriger Ort!" #Zypern #Brüssel

Geärgert: Über Freunde, vor denen man sich rechtfertigen muss.

Gewünscht: Dass der Arbeitsmarkt bald wieder besser aussieht.

Gefreut: Die Familie im Harz wieder zu sehen. Und über unsere Limited Edition von Sons of Anarchy <3
 
Geklickt: Twitter. Ich glaube so viele Tweets hab ich selten in einem Monat rausgehauen. 
 
Gekauft: Ich habe eine neue Tasche. In Rot! Ist sie nicht einfach zauberhaft? Dann gab es noch zwei neue Bücher für den Herzmann ("Devils River" von Thomas Thiemeyer und "Kill Game" von Andreas Winkelmann) und die beiden ersten Teile der Verfilmung "Die Bestimmung" für mich.

 Alle Bilder im Monatsrückblick stammen von meinem Instagram Account.

Donnerstag, 31. März 2016

Das Loch (Richard Laymon)


Klappentext | Inhaltsbeschreibung: 
 

Nach einer höllischen Begegnung mit einem ehemaligen Mitschüler irrt die junge Pamela durch die kalifornische Wüste, bis sie von einem höchst seltsamen Busfahrer aufgelesen wird. Gleichzeitig nimmt der harmlose Student Norman zwei Anhalter mit, die sich schnell als eiskalte Psychopathen entpuppen. Alle treffen sich in einem winzigen Kaff in der Einöde, dessen Bewohner auf den ersten Blick ganz nett zu sein scheinen – aber manche Gäste auf der Durchreise wahrhaftig zum Fressen gern haben.
 
Endlich wieder ein Laymon. Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich mich wieder an den "harten Stoff" wagte, doch irgendwie kann man ja doch nie gänzlich die Finger von Richard Laymon lassen. Wer einmal infiziert wurde, den lässt es nicht mehr los. Und auch in diesem Buch flogen die Seiten nur wieder so dahin, auch wenn es eigentlich schon zu Anfang recht klar war was passieren würde.
 
Im Prinzip lesen wir hier einen typischen Gore-Horror. Die zwielichtige "Kleinstadt" mitten im nirgendwo? Der durchgeknallte Irre, der mit seiner neuesten Eroberung einen auf Bonnie & Clyde macht? Alles nichts Neues. Und doch war es irgendwie...spannend. Wie immer wenn man ein Buch von Laymon in den Händen hält.
Großartig viel zum Stil kann ich nicht sagen, denn es ist wie immer. Es ist stellenweise abartig, gruselig, ekelig, sexistisch....das komplette Programm eben, was man aber ja auch von ihm gewohnt ist.
 
Wer mich bei den Charakteren allerdings richtig genervt hat, war Norman. Er ist der geborene Mitläuferidiot. Was an sich noch nicht wirklich das Schlimme ist, aber bei den meisten seiner Entscheidungen habe ich mir nur noch an den Kopf fassen können. Es war so unüberlegt, unreif und unlogisch dass ich einfach einen Punkt abziehen muss.
Was ich ebenfalls zu 'bemängeln' habe ist das Ende. Im Gegensatz zu dem was man gewohnt ist, war dieses Ende schon ein wenig schwach.
Ihr habt auch Bock auf einen Laymon? Dann ist "Das Loch" gesundes Mittelfeld; nicht mehr und nicht weniger.
 
4 / 5 ♥ ♥ ♥ ♥

Donnerstag, 24. März 2016

Chroniken der Unterwelt #1: City of Bones (Cassandra Clare)


Klappentext | Inhaltsbeschreibung: 
 
Gut aussehend, düster und sexy, das ist Jace. Verwirrt, verletzlich und vollkommen ahnungslos, so fühlt sich Clary, als sie in Jaces Welt hineingezogen wird, denn Jace ist kein normaler Junge. Er ist ein Dämonenjäger. Und als Clary von dunklen Kreaturen angegriffen wird, muss Clary schleunigst ein paar Antworten finden sonst wird die Geschichte ein tödliches Ende nehmen!
 
 
Könnt ihr euch vorstellen, dass dieses Buch schon so lange auf meinem SuB gelegen hat, dass ich Staub abfegen musste? Traurig aber wahr. Ich hatte mir den ersten Band gekauft, als er gerade in Deutschland erschienen war. Es war ein reiner Titel - und Coverkauf. Ich kam allerdings nie dazu es zu lesen. Dann schaute ich mir dem Film an und dachte: "Mensch, das Buch hast du auch immernoch im Regal stehen." Nichts passierte. Und dann kam im Januar diesen Jahres die Serie, von der ich alles andere als angetan war / bin. Und schon war meine Neugierde geweckt. Die Bücher waren doch sicherlich besser! Also begann ich den ersten Teil zu lesen...und konnte nicht mehr aufhören!
 
Ich hatte schon seit langer Zeit wieder Lust, in eine Fantasywelt einzutauchen. Bis jetzt hatte nur "Harry Potter" oder "Midnight Breed" es geschafft, mich in eine neue Welt in Form einer Buchserie zu entführen. Doch ich bin seit "City of Bones" total im Fieber. Und das, obwohl ich es hier auch mit einem Jugendbuch zu tun habe. (Vielleicht war das auch der Grund, warum ich mich die ganze Zeit so gedrückt hatte damit anzufangen?) Wer mich kennt weiß, dass ich mich eigentlich eher in anderen Gefilden aufhalten.
 
Doch zurück zum Buch. Es ist einfach fantastisch. In erster Linie aufgrund des Schreibstils und der Ideen von Cassandra Clare. Man wird zwar ziemlich schnell mit allen möglichen Informationen erschlagen, wird aber ganz automatisch mitgerissen und befindet sich dann mittendrin. Es sind auch die Geheimnisse dieser Welt, die das Lesen so spannend machen. Ach wie gerne wäre ich doch eine Schattenjägerin!
 
Ein großes Plus sind zudem noch die Charaktere. Ich bin zwar jetzt nicht der größte Fan unserer Protagonistin Clary, aber viele andere haben dafür umso mehr ihren Reiz. Außerdem finde ich es gut, dass Cassandra Clare auch Homosexualität thematisiert. Gerade die Botschaft: "Es ist nicht schlimm wenn ihr anders seit!" bezogen auf viele Charaktere im Buch wird schnell an erste Stelle gestellt. Genau das muss ein Jugendbuch mitbringen; vor allem in der heutigen Zeit!
Ich mag den Sarkasmus von Jace wahnsinnig gern. Ich mag das Freche an Isabelle. Ich mag das Schüchterne an Alec. Ja ich mag sogar das durchtriebene Böse von Valentin. Wir haben hier wirklich alles. Kein Wunder also, dass die doch recht stabile Fangemeinde so viele Lieblinge hat. Und ja, natürlich sind manche Entscheidungen der Charaktere noch naiv und teilweise unüberlegt; aber auch hier dürfen wir nicht vergessen dass es sich um ein Jugendbuch handelt.
 
Positiv aufgefallen sind mir auch die Spannungsbögen. Wir haben kaum Zeit nach Luft zu schnappen, da kommt schon die nächste Wende oder Enthüllung auf uns zu. Und es wird einfach nicht langweilig - weil wir eben auch so viele übernatürliche Geschöpfe und Mythen haben, an denen sich bedient werden kann.
Die nächsten zwei Bände hab ich mir jedenfalls sofort besorgt. Ich kann es nicht erwarten weiter zu lesen. Diese offenen Fragen am Ende sind aber auch besonders grausam!
 
5 / 5 ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Montag, 21. März 2016

Swans Song: Nach dem Ende der Welt (Robert McCammon)


Klappentext | Inhaltsbeschreibung: 
 
Der legendäre Endzeit-Thriller. Düster, brutal und mit epischer Wucht erzählt.
 
In diesem Endzeit-Thriller beschreibt der Bestsellerautor die Welt nach der atomaren Apokalypse. Die menschliche Zivilisation bricht zusammen und die wenigen Überlebenden werden in eine vorindustrielle Welt katapultiert, in der sie zu hungrigen Bestien mutieren.
 
Der nukleare Winter senkt sich wie ein Leichentuch über die verkohlte Erde.
 
Durch dieses verstrahlte Land wandert Swan – das neunjährige Mädchen spürt, dass etwas Übernatürliches am Werk ist: das personifizierte Böse, das die Menschheit endgültig vernichten will. Swan erlebt die ultimative Entscheidungsschlacht zwischen Gut und Böse.
 
Ich glaube ich kann "Swans Song" definitiv als eines meiner Lesehighlights des letzten Jahres bezeichnen. Das Buch - was auf der grandiosen Festa-Seite als reiner Coverkauf im Warenkorb landete - habe ich binnen weniger Tage verschlungen. Endlich wieder ein Endzeit-Thriller ganz nach meinem Geschmack. Die postapokalyptische Welt in die wir plötzlich geworfen werden wird greifbar und man fühlt sich in dieses Unglück hinein versetzt; nicht nur weil es einem bildlich unverblühmt dargestellt wird.
 
Die Welt ist durch einen atomaren Anschlag untergegangen. Was will man da auch beschönigen? Also wandern wir - in Gestalt von vielen verschiedenen Charakteren die alle auf ihre Art und Weise "besonders" sind durch das verstrahlte Gebiet und fragen uns selbst oft genug, ob es da draußen noch mehr Gruppen gibt die das überlebt haben. Man fiebert sofort mit. Nicht zuletzt wegen den verschiedenen Perspektiven.
Zugegeben brauchte es ein paar Seiten bis die Action so richtig los ging, doch alles in allem in die Storyline klar strukturiert. Ich habe mich schnell viele Dinge auf einmal gefragt und wollte unbedingt wissen wie es weitergeht.
 
Ist die geheimnisvolle "Erscheinung" jetzt der Teufel? Doch vielleicht 'nur' ein Feuerdämon aus der Unterwelt? Was genau hat es mit dem Artefakt auf sich, das Sister Creep gefunden hat? Dann ist da natürlich auch noch die kleine Swan, bei der sofort klar wird, dass sie irgendwie....anders ist. Spätestens als sie verschüttet sind und ihrem Beschützer gewisse Dinge klarwerden, will auch der Leser mehr wissen. All das macht definitiv Lust auf mehr.
 
Die kleine Swan ist es auch, die einen berührt und gewisse Emotionen in diese trostlose Welt bringt. Ich habe sie ein bisschen mit Amy aus "Der Übergang" von Justin Cronin verglichen. Beide Kinder haben mich sofort mitgezogen und haben Hoffnung gegeben. Denn auch hier in dieser Welt wird wieder allzu gut dargestellt, wie Menschen zu Tieren mutieren können, wenn sie erstmal in die Ecke gedrängt werden.
 
Für mich ist der erste Band schon eine absolute Leseempfehlung und ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil, der sicherlich bald auf meiner Leseliste oben stehen wird!
 
5 / 5 ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ 

Dienstag, 15. März 2016

Die Geschichte vom zweiten Hund, Teil 1.

Ich dachte, ich erzähle euch mal eine kleine, private Geschichte. Es ist unteranderem auch ein Grund, warum ich in letzter Zeit nicht zum bloggen gekommen bin.
 
Wie einige vielleicht wissen, bin ich nicht nur ein Bücherwurm; nein ich bin auch ein Frauchen. Mein erster Hund - Ruby - ist ein Familienhund, den wir als Welpe bei uns aufgenommen haben. Sie ist mittlerweile 4 Jahre und ein Parson-Jack-Russell Terrier. Sie war immer mein Ein und Alles. Mein Herzstück. Mein Baby.
Ich wollte nie einen zweiten Hund. Ich wusste nicht, ob ich für diesen auch genug Zeit haben könnte. Und ich dachte mir: Hey, einer reicht doch auch.
 
Doch dann schaute ich eines Nachmittags am Samstag im November in die Zeitung und da sah ich ihn. Das Gesicht werde ich vermutlich nie wieder vergessen. Er blickte so unglaublich traurig in die Kamera und ich weiß noch wie ich zu meiner Mutter sagte: "Mama, hast du den Hund gesehen? Ist er nicht einfach wunderschön?" Auch wenn man sehen konnte, dass er eine traurige Seele war, ich sah seine Augen und ich wusste, dass ich bei diesem Tierheim anrufen musste. Noch am selben Samstag schnappte ich das Telefon und sprach den Mitarbeitern dort auf das Band. Es war eine Bauchentscheidung. Ich musste diesen Hund einfach zumindestens einmal sehen.
 
Gleich am Montag darauf erhielt ich einen Rückruf. Der Hund hätte schon mehrere Interessenten. Die ersten kämen am Dienstag...wenn ich Lust hätte könne ich allerdings noch am Donnerstag vorbeikommen. Ich sagte der Frau, dass ich schon eine Hündin hätte und ob ich diese mitbringen könnte. Wir schnackten ein wenig über die Rasse und ich schaufelte mir schnell die Zeit frei um gleich am Donnerstag hinfahren zu können. Zusammen mit meinem Freund und Ruby fuhr ich also drei Tage später über eine Stunde zum Tierheim und fragte nach "Timon". So lautete nämlich der Name des Rackers aus der Zeitung.

Eine Mitarbeiterin holte ihn und übergab ihn uns zwecks Probespazierganges. Bereits bei der Übergabe fiel mir auf, dass der Hund weder mit dem Schwanz wedelte, noch einen Blick zu den Menschen riskierte die um ihn herum standen. Er hörte auch nicht wirklich auf den Namen "Timon". Um ehrlich zu sein tat und hörte er rein gar nichts.
Ich spürte trotzdem wie mein Herz in der Minute aufging wo er vor mir stand und wo ich ihn vorsichtig streichelte. Ich wusste, dass ich mich in diesen Hund verliebt hatte - und das obwohl wir uns doch kaum kannten! Also gab ich ihm die Chance und wir gingen mit beiden Hunden spazieren.

Es lief wirklich super. Der Hund war ruhig, er zog nicht...jedoch schien er nicht wirklich zu wissen was er jetzt draußen sollte. Meine Hündin schnupperte und schaute sich um....Timon tat wie immer nichts, sondern lief nur stoisch geradeaus.
Als wir zurück zum Tierheim kamen, ließen wir die beiden im eingezäunten Bereich spielen. Es dauerte eine ganze Weile, bis Timon anfing zu laufen und schließlich zu rennen. Ich war - aufgrund von Ruby - gewisse Power gewöhnt, doch Timon ging nach drei Runden die Puste aus. Er konnte nicht mehr. Stattdessen hing er meiner Hündin am Hintern, die davon natürlich mäßig begeistert war.

Wir mussten also erfahren, was es mit dem Hund auf sich hatte. Warum war er im Tierheim? Wer hatte ihn abgegeben?

Was wir dann hörten, verschlug uns regelrecht die Sprache. Timon stammte aus einer Beschlagnahmung. Zusammen mit vielen anderen Hunden war er aus einer "Massenzucht" geholt worden. Alle Tiere - inklusive ihm - seien in einem katastrophalen Zustand gewesen. Es habe drei Monate gedauert, bis man überhaupt ein Bild hatte auf die Internetseite und die Zeitung packen können. Die sonst weißen Hunden, waren schwarz und braun vor Dreck und Ungeziefer gewesen.
Und Timon hörte auch nicht auf seinen Namen...weil er schlicht und ergreifend nie einen gehabt hatte. Alle Tiere waren mit einer Nummer versehen gewesen. Und alle Tiere hatten in einer Box gehaust, aus denen man sie nur zwecks des Deckens genommen hatte. Daher auch sein Triebverhalten. Und das war auch der Grund, warum man ihn sofort hatte kastrieren müssen. Wie alt genau der Hund war, konnte man ebenfalls nicht sagen, da keinerlei Papiere oder Unterlagen gefunden worden waren. Man schätzte ihn allerdings auf 5 - 6 Jahre. Und all die Jahre hatte Timon dieses elende Leben führen müssen.
Ich schaute diesen armen Hund an und hätte heulen können. Ich könnte es schon wieder, wenn ich diese Zeilen nur tippe. Ich spürte Wut und Zorn über solche widerlichen Menschen...aber vor allem tat mir dieses Tier einfach nur unfassbar leid.

Im selben Atemzug erfuhren wir, dass die vorherigen Interessenten alle abgesagt hätten. Begründungen waren, er würde zu viele Haare verlieren. Oder es würde ja soviel Zeit für die Erziehung draufgehen, da er ja nicht einmal "Sitz" machen konnte.
Ich beschloss, den Hund nicht im Heim zu lassen. Ich unterschrieb ohne größer darüber nachzudenken den Vertrag über die zweiwöchige Probezeit (damit man im heimischen Gefilde ausprobieren kann, ob der Hund mit allem kompatibel ist) und nahm Timon noch am selben Tag mit.

Die Bilder stammen von meinem Instagram Account. Verwendung untersagt.
 

Dienstag, 8. März 2016

Die Alchimistin (Kai Meyer)

Klappentext | Inhaltsbeschreibung: 

 
Im düsteren Schloss ihrer Ahnen wächst Aura Institoris inmitten eines Labyrinths endloser Gänge und Säle heran. Als ihr verhasster Vater, ein Alchimist, getötet wird, verliebt sie sich ausgerechnet in seinen Mörder – den mysteriösen Gillian. Sein Auftrag ist es, auch Aura zu ermorden. Doch Gillian stellt sich für sie gegen seinen Meister. Gemeinsam geraten die beiden zwischen die Fronten eines Krieges zwischen Unsterblichen, deren Hass die Jahrhunderte überdauert hat.

 
Aufgrund einer Empfehlung einer guten Freundin bin ich auf „Die Alchimistin“ aufmerksam geworden. Kai Meyer kannte ich vorher nicht; habe also kein Vergleichsmaterial und kann daher nur dieses Werk an sich beurteilen.
Was mir sofort aufgefallen ist? Kai Meyer hat es drauf bildliche Beschreibungen so rüber zu bringen, dass sie sofort im Kopf entstehen. Man fühlte sich abgeholt und taucht ein in seine Welt, die man quasi  im Geiste sehen kann. Ich hatte dennoch das Gefühl kein Jugendbuch zu lesen. Die Geschichte an sich war schon etwas für Erwachsene. Relativ schnell kam ich in einen Lesefluss, der mich einfach mitgenommen hat – was daran liegen mochte, dass ich echt Lust auf das Buch und die Thematik hatte. Und dennoch… irgendwas hat das Buch, was mich zweifeln lässt. Liegt es an seinem Schreibstil? Nein, ich mochte den Stil wirklich gerne. Lag es an zu langatmigen Ausschweifungen? Auch nicht. Umgebungen wurden gut beschrieben und hatten keine Überlänge.
Vielleicht lag es also an den Charakteren.
 
Ich mag Ecken und Kanten. Vor allem bei den Hauptpersonen. Doch immer wenn ich über die Charaktere gelesen habe, schwang etwas Merkwürdiges mit. Mag daran liegen, dass Aura (übrigens ein wunderschöner Name!) gleich zu Beginn die komische Eigenart präsentierte die Innenseite ihrer Schenkel zu piercen. Ich bin auch mit dem Hermaphrodit Gillian nicht ganz warm geworden. Und dann ist da noch Christopher, der eine derartige Kehrtwende gemacht hat, dass ich ihn irgendwann absolut nicht mehr mochte. Das war trotzdem noch nicht das „Hauptproblem“. Am meisten ärgert mich der Eindruck, dass die Charaktere an sich zu ‚blass‘ geschrieben wurden. Mag auch daran liegen, dass man immer wieder von einer Story in die Nächste geworfen wird. Schade eigentlich.
 
Doch „Die Alchimistin“ hat durchaus auch Spannungsmomente. Ich hatte zwei absolute Lieblingsstellen im Buch. Ich konnte mich nicht losreißen, als der Dachboden erkundet wurde und ich wäre fast im Dreieck gesprungen als die kleine Schwester plötzlich entführt wurde, denn damit hatte ich nicht gerechnet. Was das Leseerlebnis auch gerettet hat um ehrlich zu sein.
Ich werde dem zweiten Band auf jeden Fall eine Chance geben, dann das hat es absolut verdient. Ich will wissen wie es weitergeht!
 
3 / 5 ♥ ♥ ♥

Montag, 7. März 2016

- Monatsrückblick -

M O N A T S R Ü C K B L I C 
F E B R U A R 

 
 
 
 

Gesehen: Diesen Monat gab es gleich zwei Kinobesuche (was äußerst selten geworden ist). Ich warte meistens auf die DVD's von Filmen die ich sehen möchte, doch ich hatte nach ewiger Abstinenz mal wieder richtig Bock auf Kinogefühl. Enttäuscht war ich von der "5. Welle", umso begeisterter war ich von "Deadpool".
 
Gelesen: Das Loch (Edward Lee), Swans Song (Robert McCammon)

Gehört: Musik ist keine Lösung (Alligatoah), Das schwarze |x| und Zirkus Zeitgeist (Saltatio Mortis).
 


Gegessen: Süßigkeiten vom Zuckerbäcker. Omnomnomnom!!


Getrunken: Smoothies.

 



Getan: Karnevalsmarathon. Geburtstage gefeiert. (Vom Herzmann. Von mir. Und von meiner Oma.) Daher auch am meisten Kuchen gebacken. Zudem habe ich meinen Kleiderschrank endlich - nach gefühlter Ewigkeit - aussortiert.
 

Gedacht: „Oh man, bald steht die Comic Con vor der Tür!"

Geärgert: Ich mag das Kampagnenende von Call of Duty: Ghosts nicht!

Gewünscht: Dass mein Knie endlich aufhört weh zu tun!

Gefreut: Über Geschenke! Vom Hermann gab es eine Uhr. Von meinen Eltern gab es ein Teegedeck und neues "Sonntagsbesteck".


Geklickt: Jede Menge Instagram. Und ich habe meinen Twitteraccount reaktiviert.
 
Gekauft: Vorbestellung der Sons of Anarchy Limited Edition Collectors-Box (BluRay). Dieses Prachtstück kommt dann hoffentlich Ende März bei uns an! \o/
 

Alle Bilder im Monatsrückblick stammen von meinem Instagram Account.

Sie bloggt wieder.

Letzter Posts im August 2014. Danach Funkstille.
Wow, wo ist das Jahr 2015 geblieben? Wie schnell verstreichen bitte die Monate? Ich habe den Eindruck das Leben fliegt momentan nur so an einem vorbei. Und während ich das letzte Buch vor mich hin lese merke ich, dass mir das bloggen und rezensieren fehlt. Für einen Moment lang die Zeit anhalten und sich voll und ganz dem Lesen widmen.
 
Lange Rede kurzer Sinn: Ich habe beschlossen wieder ein wenig vor mich hin zu bloggen. Ich würde mich freuen, wenn ihr zwischendurch mal drüber schaut. Vielleicht lasst ihr auch einen Kommentar da? xo