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Samstag, 21. Mai 2016

Nacht (Richard Laymon)

Klappentext | Inhaltsbeschreibung: 
Als Alice den Job als Babysitterin annimmt, ahnt sie nicht, dass ihr die schrecklichste Nacht ihres Lebens bevorsteht. Denn kaum ist sie allein im Haus, wird sie von einem geheimnisvollen Anrufer terrorisiert. Als der dann auch noch versucht, in das Haus einzudringen, weiß sie sich nicht anders zu helfen, als ihn mit einem alten Säbel niederzustrecken. Doch damit beginnen die Probleme erst: Denn der Eindringling ist überhaupt nicht der Anrufer – und er wird auch nicht die letzte Leiche in dieser Nacht bleiben…


Nachdem mich "Die Familie" so maßlos enttäuscht hatte, gab es mit "Nacht" von Laymon wieder einen Lichtblick in der Dunkelheit. Dieses Buch hat mich wirklich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert und gefesselt. Die Spannung war da und ich wollte unbedingt wissen, wie die ganze Geschichte ausgeht. Natürlich dürfen wir auch hier nicht nach logischen Handlungen suchen - aber normalerweise weiß man auch was einen diesbezüglich erwartet, wenn man einen Laymon in die Hand nimmt.

Uns erwartet hier eine gehörige Portion Paranoia, Horror und schwarzer Humor gepaart mit Sarkasmus seitens Alice - genau mein Fall! Und auch wenn die gute Alice sich manchmal ein wenig daneben benimmt und man der Frau am liebsten den Kopf waschen will, so weiß man doch, dass Richard Laymon es vorzieht die Charaktere unsympathisch rüber kommen zu lassen. Es MUSS so sein. Und weil wir die Hauptfigur sowieso nicht mögen, fixt uns der Horror auch so an. Schon bald zittert man mit ihr mit, wenn man sich nicht am falschen Realismus stört. Man muss sich eben nur einlassen.

Ich fand das Buch bei weitem nicht so ekelhaft wie andere seiner Teile. Ich habe mich selbst sogar ertappt, wie ich einige Passagen lustig fand. Ja ich hab sogar gelächelt! Und das allein macht "Nacht" für mich so gut. Weil es mich vollends unterhalten hat!

5 / 5 ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Dienstag, 17. Mai 2016

Die Familie (Richard Laymon)


Klappentext | Inhaltsbeschreibung: 
 
Über einem Höhlenlabyrinth liegt das Mordock Cave Hotel, bei Touristen sehr beliebt. Ein Familienbetrieb, geführt von Vater und Sohn Mordock. Beide legen Wert auf ihre Traditionen: Zimmer 115 ist stets für die attraktiveren Gäste reserviert. Nach einem Stromausfall wird die Mordock-Höhle für eine Touristengruppe zur Falle. Es ist dunkel. Es gibt keinen Ausweg. Und bald merken die Eingesperrten, dass in der Finsternis jemand lauert. Die Mordocks – und noch etwas anderes. Etwas, das Blut riecht. Etwas, das Fleisch will ...


Ich bin in der letzten Zeit aufgrund des grandiosen Wetters einfach nicht dazu gekommen, irgendetwas Positives zu Papier zu bringen. Bei so viel Sonnenschein und Pollenflug fiel es mir schwer zu bloggen, doch jetzt habe ich mich wieder an die Arbeit gemacht. Vielleicht habe ich mich auch ein wenig vor dieser Bewertung gedrückt, denn Laymon’s „Die Familie“ hat mich sehr enttäuscht.  Ich fand die Story eigentlich vielversprechend, denn die „Horrorhöhle“ unter dem Mordock Cave Hotel versprach einiges. Das ganze wurde allerdings von den doch sehr blassen und unrealistischen Charakteren nieder gemacht. Auch der Spannungsbogen ließ recht lange auf sich warten. Man blätterte die ersten paar Seiten dahin aber auch nach einer gefühlten Ewigkeit wollte kein richtiges Laymon-Gefühl auftreten. Da war man von ihm doch eindeutig mehr gewohnt. Auch der Sadismus und die blutigen Szenen blieben irgendwie auf der Strecke. Was war nur los? Es dümpelte nur so dahin…

Und immer wenn man dachte, dass es gleich richtig zur Sache gehen würde, kam das nächste Kapitel. Charaktere die einem neu vorgestellt wurden und in der Geschichte nacheinander auftauchten machten neugierig… verschwanden aber recht schnell wieder. Auch hier wurde man enttäuscht. Und der Rest der Truppe machte einen durch nervig kindisches Verhalten einfach nur wütend.
 
Am Ende wird die eigentliche Geschichte dann irgendwie umgeworfen. Mich hat das Buch von den Beschreibungen der ‚Monster‘ her ein bisschen an „The Descent“ erinnert. Anscheinend bin ich auch nicht die einzige, die diesen Eindruck gewonnen hat. Es wird zum Ende hin zwar noch spannend weil der Kampf auf Leben und Tod erst Recht los geht…aber das kann es irgendwie nicht mehr retten. Ich finde es wahnsinnig schade, dass ich hier vermutlich einen der schlechtesten Laymon-Bücher bewerten muss und hoffe auf bessere Tage!
 
1 / 5 ♥ ♥ ♥ ♥

Donnerstag, 14. April 2016

Das Camp (Nick Cutter)


Klappentext | Inhaltsbeschreibung: 
 
Ein Mann strandet auf einer einsamen Insel vor der kanadischen Küste. Er ist ausgemergelt, dünn, wirkt mehr tot als lebendig. Und er hat Hunger – einen unstillbaren, schmerzhaften Hunger. Auf der Insel findet er eine Scouttruppe vor. Die Scouts merken schnell: Der Fremde ist krank, todkrank. Egal, wie viel er isst: sein Körper fällt mehr und mehr in sich zusammen. Und dann sehen sie, dass sich etwas unter seiner Bauchdecke bewegt. Während die Scouts überlegen, was zu tun ist, bemerkt ihr Leiter, dass ihn plötzlich ein nie gekannter Hunger quält …
 
 
Bei diesem Horrorthriller war es mal wieder ein einziger Coverkauf über audible, der mich an Nick Cutter heranführte. Beim Stöbern durch die eigene Bibliothek fiel die Wahl schnell auf „Das Camp“. Ich hatte vorher noch nie etwas von diesem Autor gehört oder gelesen. Und ich war wirklich positiv überrascht. Nicht etwa, weil die Story hinter dem Ganzen so wahnsinnig originell war, sondern einfach weil mich die einzelnen Charaktere und der große Ekel begeistert haben. Klingt komisch, ich weiß. Aber ich würde gerne mehr von Nick Cutter lesen.
Wir finden uns in einer klassischen Szenerie wieder: Einer Insel. Das ganze wird aus der Sicht von jungen Pfadfindern und ihrem Gruppenleiter „Tim“ erzählt; nach und nach erleben wir die Geschehnisse aus den verschiedensten Blickwinkeln und erhalten immer mal wieder Hintergrundinformationen, warum die einzelnen Jungen so sind wie sie eben sind. Auch hier haben wir wieder eine recht klassische Truppe, bei dem alles dabei ist: Der Nerd, der Psychopath, der Aggressive, das Großmaul…für jeden etwas dabei!
Der Anfang fällt einem dabei sehr leicht, denn das Vorgeplänkel zieht sich nicht wie Gummi, sondern ist an sich gut inszeniert. Mitten in der Nacht taucht ein unbekannter Fremder auf und klagt über seinen schrecklichen Hunger. Für alteingesessene Horrorfans heißt das sofort „GEFAHR“! Man kann sich denken, dass irgendwas nicht stimmt und trotzdem will man wissen um was genau es sich handelt.
 
Und irgendwann geht es dann auch in die Vollen!
Was man bei diesem Buch bedenken sollte ist die Tatsache, dass wir einen sehr großen Ekelfaktor haben. Medizinische Eingriffe werden bis ins kleinste Detail erklärt. Es ist also nichts für schwache Gemüter! Man ertappt sich selbst auch dabei, wie einem an der einen oder anderen Stelle schlecht wird, weil es einfach sehr genau beschrieben wird. Aber macht nicht genau das den Horror dieses Buches aus?
Als schließlich nach und nach das, was den Hunger auslöst auf andere über springt ist man so gefesselt, dass man unbedingt wissen will wie alles ausgeht.
 
So sehr die Begeisterung bei mir auch ist, was die Inszenierung der einzelnen Jugendlichen angeht, so muss ich doch einen Punkt abziehen, weil die gesamte Handlung ein wenig ZU offensichtlich und vorhersehbar war. Es ist gut geschrieben, keine Frage...für Horroreinsteiger vielleicht auch genau das Richtige, doch mich hat es nicht vom Hocker gehauen. Bin ich eventuell 'zu viel Kummer gewohnt'?
4 / 5 ♥ ♥ ♥ ♥

Montag, 21. März 2016

Swans Song: Nach dem Ende der Welt (Robert McCammon)


Klappentext | Inhaltsbeschreibung: 
 
Der legendäre Endzeit-Thriller. Düster, brutal und mit epischer Wucht erzählt.
 
In diesem Endzeit-Thriller beschreibt der Bestsellerautor die Welt nach der atomaren Apokalypse. Die menschliche Zivilisation bricht zusammen und die wenigen Überlebenden werden in eine vorindustrielle Welt katapultiert, in der sie zu hungrigen Bestien mutieren.
 
Der nukleare Winter senkt sich wie ein Leichentuch über die verkohlte Erde.
 
Durch dieses verstrahlte Land wandert Swan – das neunjährige Mädchen spürt, dass etwas Übernatürliches am Werk ist: das personifizierte Böse, das die Menschheit endgültig vernichten will. Swan erlebt die ultimative Entscheidungsschlacht zwischen Gut und Böse.
 
Ich glaube ich kann "Swans Song" definitiv als eines meiner Lesehighlights des letzten Jahres bezeichnen. Das Buch - was auf der grandiosen Festa-Seite als reiner Coverkauf im Warenkorb landete - habe ich binnen weniger Tage verschlungen. Endlich wieder ein Endzeit-Thriller ganz nach meinem Geschmack. Die postapokalyptische Welt in die wir plötzlich geworfen werden wird greifbar und man fühlt sich in dieses Unglück hinein versetzt; nicht nur weil es einem bildlich unverblühmt dargestellt wird.
 
Die Welt ist durch einen atomaren Anschlag untergegangen. Was will man da auch beschönigen? Also wandern wir - in Gestalt von vielen verschiedenen Charakteren die alle auf ihre Art und Weise "besonders" sind durch das verstrahlte Gebiet und fragen uns selbst oft genug, ob es da draußen noch mehr Gruppen gibt die das überlebt haben. Man fiebert sofort mit. Nicht zuletzt wegen den verschiedenen Perspektiven.
Zugegeben brauchte es ein paar Seiten bis die Action so richtig los ging, doch alles in allem in die Storyline klar strukturiert. Ich habe mich schnell viele Dinge auf einmal gefragt und wollte unbedingt wissen wie es weitergeht.
 
Ist die geheimnisvolle "Erscheinung" jetzt der Teufel? Doch vielleicht 'nur' ein Feuerdämon aus der Unterwelt? Was genau hat es mit dem Artefakt auf sich, das Sister Creep gefunden hat? Dann ist da natürlich auch noch die kleine Swan, bei der sofort klar wird, dass sie irgendwie....anders ist. Spätestens als sie verschüttet sind und ihrem Beschützer gewisse Dinge klarwerden, will auch der Leser mehr wissen. All das macht definitiv Lust auf mehr.
 
Die kleine Swan ist es auch, die einen berührt und gewisse Emotionen in diese trostlose Welt bringt. Ich habe sie ein bisschen mit Amy aus "Der Übergang" von Justin Cronin verglichen. Beide Kinder haben mich sofort mitgezogen und haben Hoffnung gegeben. Denn auch hier in dieser Welt wird wieder allzu gut dargestellt, wie Menschen zu Tieren mutieren können, wenn sie erstmal in die Ecke gedrängt werden.
 
Für mich ist der erste Band schon eine absolute Leseempfehlung und ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil, der sicherlich bald auf meiner Leseliste oben stehen wird!
 
5 / 5 ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ 

Freitag, 23. Mai 2014

Level 26: Dunkle Seele (Anthony E. Zuiker)

Klappentext | Inhaltsbeschreibung:
Strafverfolgungsbehörden teilen Mörder in verschiedene Kategorien der Bösartigkeit ein: angefangen bei Zufallstätern der Stufe 1 bis hin zu Folterern und Schlächtern der Stufe 25, deren Grausamkeit und Perversität sich dem normalen Begriffsvermögen entziehen.
Doch nun ist eine neue Kategorie entstanden. Eine bisher unbekannte Dimension des Schreckens. Und nur eine geheime Elitetruppe weiß davon. Sie hat den Auftrag, die gefährlichsten Killer und Psychopathen der Welt auszuschalten. Bisher gehört nur eine Person in die neue Kategorie.

Seine Opfer: Jeder 
Seine Methoden: Alles, was ihm geeignet erscheint 
Sein Alias: Sqweegel 
Seine Einstufung: Level 26

Jedem Leser stehen audiovisuelle Inhalte im Internet zur Verfügung.

LESEN Sie das Buch.
SEHEN Sie die Filme im Web.
ERFAHREN Sie die ganze Dimension des Schreckens.

Level 26 war ein Buch, was ich schon sehr lange auf meiner Must-Have-Liste hatte. Natürlich hat mich der Hintergedanke gereizt, dass man es mit einem Roman zu tun hat der teilweise durch Videos unterstützt wurde aber das war nicht der ausschlaggebende und alleinige Grund, warum ich es lesen wollte. Sqweegle’s Auftreten hat einem sofort das Blut in den Adern gefrieren lassen und er hat mich als Killer auch nicht enttäuscht. Wir werden hier mit einem sehr extremen (gestörten) und psychotischen Serienmörder konfrontiert, der seine Taten stets sorgfältig plant und so eine ganze Weile nicht zu schnappen ist. Seine Taten wirken wie ein Puzzle, das man trotz seiner Brutalität unbedingt auch selbst für sich lösen möchte. Sein Auftreten ist schon etwas gruselig, wenn man bedenkt dass er komplett rasiert und mit Butter eingeschmiert in einen weißen Ganzkörperlatexanzug schlüpft und sich damit bewegen kann wie ein Schlange. Mich persönlich hat das ganze ein wenig an American Horror Story erinnert – warum nur? 

Die beworbene „Digi-Novel“ hat sicherlich seinen Charme, aber meines Erachtens nach muss man die Videos nicht unbedingt sehen um den Verlauf zu verstehen. Die Hälfte der kleinen Filmchen habe ich schlicht und ergreifend ausgelassen, weil ich in meinem Lesefluss nicht unterbrochen werden wollte – und man wird zweifellos unterbrochen wenn man für die Filmchen an den PC muss. Die Filme sind in erster Linie Extra’s für mich gewesen; vor allem weil ich von Anfang an nicht auf schauspielerisches Talent gesetzt hatte. Im Gegensatz zu den Beschreibungen im Buch wirken die Filmchen außerdem eher seicht und zurückhaltend, was für mich nicht wirklich ins Gesamtbild gepasst hat. 

Was mich an diesem Buch sehr gestört hat? Steve Dark. Ich hatte mir bei diesem Charakter wirklich mehr versprochen, aber seine Tiefe blieb aus und er wirkte eher platt als atemberaubend. Ebenso enttäuscht war ich vom Ende des Buches, da der kleine Kampf eindeutig zu schnell und zu unspektakulär ausging. Aber an sich werde ich die Reihe weiter verfolgen, denn ich bin gespannt was man sich als nächstes einfallen lässt. Und vielleicht kommt dann auch etwas Schwung in Steve Dark's Charakterprofil.

3 / 5 ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Mittwoch, 7. Mai 2014

Final Cut (Veit Etzold)



Klappentext | Inhaltsbeschreibung:

Du hast 438 Freunde auf Facebook.
Und einen Feind.

Die Freunde sind virtuell, der Feind ist real.

Er wird Dich suchen.
Er wird Dich finden.
Er wird Dich töten.

Du hast 438 Freunde auf Facebook.
Und keiner wird etwas merken.



In erster Linie ist mir dieses Buch aufgrund seines Klappentextes aufgefallen – jedoch verspricht dieser irgendwie etwas anderes als ich es letztendlich gelesen habe. Für mich ist klar: Der Thriller ist eigentlich ganz gut, vor allem bin ich überrascht, dass es ein deutscher Autor war der uns das Blut in den Adern gefrieren lässt. Wir haben es hier mit einem sehr brutalen Mörder zu tun dessen Vorgehensweise fesselnd wie auch brillant ist. Wie er seine Opfer zurücklässt ist schockierend und ekelig – allerdings für mich nicht allzu ekelig, was wahrscheinlich daran liegt, dass ich schon viele extreme Thriller gelesen habe. Die Morde wirken zusätzlich sehr gut recherchiert, das beste Beispiel dafür sind die Käfer, und man merkt dass sich hier viel Mühe mit den Details gegeben wurde.

Ich weiß nicht ob die Sendung ‚Miss Shebay’, die in diesem Buch vorgestellt wird, dieses Feeling nicht kaputt gemacht hat. Einerseits ist es nicht weit weggeholt, denn die Menschen haben sich ja schon immer am ‚Leid’ anderer aufgegeilt, aber ich finde es passt nicht ganz zum Inhalt und lässt das ganze lächerlich wirken, weil sie absolut nichts mit den (eigentlich ernsten) Handlungsstrang zu tun hat. Die Figuren hinter ‚Miss Shebay’ sind platt und nichtssagend und haben mich ein wenig enttäuscht.

Das Buch befriedigt sicherlich alle die gerne Thriller lesen, aber sehr schnell bekommt man den Eindruck, dass es einfach nur darauf aus ist die Brutalität und den Ekel zu steigern um aus der Masse hervor zu stechen. Für jene wie mich, die diese Extreme schon gewohnt sind, war es daher nichts Besonderes. Ein Lesevergnügen für Zwischendurch aber keine Kostbarkeit die eine Krone verdient hätte. 

3 / 5 ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Samstag, 16. November 2013

Gottlos (Karin Slaughter)

Inhaltsbeschreibung | Klappentext:

Es war ein grausamer Tod: Das Mädchen war lebendig begraben worden. Chief Jeffrey Tolliver ist geschockt. Wer konnte die junge Frau umgebracht haben? Bei der Obduktion entdeckt die Gerichtsmedizinerin Sara Linton, dass Abigail unvorstellbare Qualen ausgestanden haben muss. Ihr Mörder kennt offenbar keinerlei Skrupel. Die Ermittlungen führen Jeffrey und die Polizistin Lena Adams hinaus aufs Land zu Abigails Familie, die sehr fromm ist und in großer Abgeschiedenheit lebt. Die Familienmitglieder sind zwar verschlossen, wirken auf Jeffrey und Lena jedoch nicht wie fanatische Fundamentalisten. Der Tod Abigails scheint sie sehr mitzunehmen. Als alle Spuren im Nichts verlaufen, ist Jeffrey kurz davor zu verzweifeln, zumal seine Beziehung mit Sara zu scheitern droht. Und auch für Lena wird dieser Fall zu einer Feuerprobe. Denn in einer der Zeuginnen spiegelt sich ihr eigenes Elend in einer Weise, die sie kaum erträgt. Da verschwindet Rebecca, Abigails kleine Schwester …


Endlich wieder ein Buch aus der Reihe, dass mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, geschockt und gleichzeitig begeistert hat. Mit Gottlos ist die Enttäuschung über 'Schattenblume' gleich wieder in den Hintergrund gerückt. Ich finde, mit diesem Band hat Karin Slaughter wieder alles richtig gemacht. Die Thematik ist schockierend, das Umfeld zwar klischeehaft aber ebenso gefährlich und nicht zu unterschätzen. Wir befinden uns hier wieder in einem Fall mit Kindern, die gleichzeitig aus einer christlichen Sekte stammen und dessen Familie doch sehr zwielichtig daher kommt. Slaughter hat es (zumindestens bei mir) geschafft, dass ich bis zun letzten Moment den Falschen in Verdacht hatte! Die Art und Weise wie das erste Opfer gefunden wird und die unvorstellbaren Qualen die man sich im selben Atemzug vorzustellen hat, sind grausam – dass das Opfer dann auch noch schwanger gewesen ist, setzt dem Ganzen die Krone auf!

Was ich ebenfalls sehr positiv fand, war die Wandlung von Lena Adams in dieser Geschichte. Sie ist mir nicht ganz so auf die Nerven gegangen wie es in den letzten beiden Teilen der Fall war. Meiner Meinung nach wurde es Zeit, dass sie bezüglich ihres neuen Boy-Toys endlich die Augen öffnet und ihren Arsch in der Hose wiederfindet. Sie hat getan was ich mir erhofft hatte und vielleicht schlägt sie ja jetzt endlich wieder den richtigen Weg ein und wird zu der Polizistin die sie sein sollte! Tief im Inneren ist sie eine starke, unabhängige Frau mit einer kaputten Seelen – irgendwie mag ich diese Art von Charakteren!

Dieser Band ist weniger blutig als die letzten Teile, aber das ist vollkommen in Ordnung so. Ein ordentliches Massaker hätte hier auch nicht rein gepasst, denn es hätte dem ganzen den Realismus genommen (der auch trotz des Klischee's vorhanden war).

5/5 ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Sonntag, 3. November 2013

Sonntägliche Flohmarktausbeute!

Wer liebt sie nicht; die Flohmärkte? Ich könnte mich jedenfalls stundenlang auf Flohmärkten rumtreiben und meistens finde ich dort immer etwas. So war es auch heute. Zum einen gab es ein paar neue DVD's für unsere Sammlung. Wir haben "Herr der Ringe" nun auch endlich in der extended Version. Sieht in unserem Schrank richtig geil aus! Für meine bessere Hälfte gab es dann noch "The Pacific" in einer sehr schönen Box. Für mich persönlich ist diese Thematik ja nichts, aber ich glaube er wird seine Freude haben!

Doch weiter gehts mit den Büchern. Das ist doch das, was euch interessiert, oder? Für mich gab es heute 'nur' zwei, da ich mich zu mehr nicht aufraffen konnte. Ich hatte mir ja auch ursprünglich ein Kaufverbot erteilt. Doch wer hält sich da dran, wenn Bücher von der Wunschliste irgendwo günstig auftauchen? Die beiden Schätzchen habe ich jedenfalls super günstig geschossen und sie sind in einen top Zustand! Ich bin begeistert! :D


Final Cut (Veit Etzold)

Du hast 438 Freunde auf Facebook. Und einen Feind. Die Freunde sind virtuell, der Feind ist real. Er wird Dich suchen. Er wird Dich finden. Er wird Dich töten. Du hast 438 Freunde auf Facebook. Und keiner wird etwas merken.

Cupido (Jilliane Hoffmann)

Der Albtraum jeder Frau: Du kommst abends in dein Apartment. Du bist allein. Alles scheint wie immer, nur ein paar Kleinigkeiten lassen dich stutzen. Du kümmerst dich nicht darum. Du gehst schlafen. Und auf diesen Moment hat der Mann, der unter deinem Fenster lauert, nur gewartet …

Kennt ihr die Bücher? Ich habe schon sehr viel von Beiden gehört und ich bin gespannt, was mich erwarten wird.  

Dienstag, 22. Oktober 2013

Schattenblume (Karin Slaughter)

Inhaltsbeschreibung | Klappentext

In Karin Slaughters atemberaubenden neuen Thriller wird eines Morgens ein Polizist in der Polizeiwache von Grant County einfach abgeknallt und Chief Jeffrey Tolliver schwer verwundet. Es beginnt ein Geiseldrama, das ganz Heartsdale in Atem hält, denn nicht nur Polizisten sind betroffen, sondern auch eine Gruppe Schulkinder, die gerade die Polizeistation besichtigten. Mitten im Geschehen ist Sara Linton, die Kinderärztin und Rechtsmedizinerin des Städtchens, die Jeffrey einen Besuch abstatten wollte, um über ihre schwierige Beziehung zu reden. Sie versucht nun verzweifelt, die Kinder zu beruhigen und ihrem geliebten Jeffrey das Leben zu retten. Außerhalb der Station fährt das FBI schweres Geschütz auf, um die Station zu stürmen. In einem dramatischen Wettlauf gegen die Zeit bemühen sich Polizistin Lena, die gerade wieder in die Einheit aufgenommen wurde, und der zähe alte Cop Frank herauszufinden, wer die Geiselnehmer sind und was für ein dunkles Geheimnis aus Jeffrey und Saras Vergangenheit sich nun aufs Furchtbarste an ihnen allen zu rächen scheint ...

Der vierte Teil der ‚Grant County – Reihe’ hebt sich ein wenig von den Vorgängern ab. Das merkt man besonders an den zwei Handlungssträngen, die Karin Slaughter hier ausnahmsweise verwendet. Zum einem befinden wir uns inmitten einer Geiselnahme in der Gegenwart, zum anderen versuchen wir den Hintergrund eben dieser mithilfe von Rückblicken aus Sara’s & Jeffrey’s Vergangenheit zu erläutern. Leider ist dies nicht so gut gelungen wie ich es mir erhofft hatte. Am Ende war ich geradezu ein wenig verwirrt, weil sich für mich das Ende nicht schlüssig angefühlt hat. ‚Schattenblume’ ist deswegen auch meiner Meinung nach der schlechteste Teil der Reihe, auch wenn es sicherlich nicht das schlechteste Buch auf dem Markt ist.

Im Gegensatz zu den anderen Teilen, kommt ‚Schattenblume’ beinahe sanft daher. Slaughter verzichtet auf detaillierte Gewaltbeschreibung und Ekelszenen; kommt mit der Handlung gleich zum Punkt. Das ist für viele die es gerne seichter mögen sicherlich von Vorteil, aber mir hat der gewisse Charme gefehlt, den ich bei den anderen Büchern verspürt habe. Das mag für viele jetzt sicherlich komisch klingen aber für mich besteht der Charme eben darin, dass Sara & Jeffrey den Mörder jagen und auch sämtliches Hintergrundprogramm beschrieben wird, wie beispielsweise der pathologische Hintergrund. Davon lesen wir in diesem Buch leider rein gar nichts. Im Gegenteil. Der Hauptteil drehte sich um die verquerte Beziehung von Jeffrey und Sara und deswegen rückte die eigentliche Geiselnahme mehr und mehr in den Hintergrund. Ich hatte mir auch ein bisschen mehr Action von Lena Adams gewünscht, leider enttäuscht mich diese immer öfters obwohl ich am Anfang so begeistert von ihr gewesen bin!

Es hat mich leider nicht so sehr 'gepackt' wie die ersten Teile und ich wünsche mir, dass es diesbezüglich bald wieder bergauf geht!

2/5 ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Sonntag, 13. Oktober 2013

Der Regen (Richard Laymon)

Vorweg sei gesagt: Dieses Werk ist nicht sein Bestes und ich weiß mittlerweile, dass Laymon es besser kann. Dennoch lässt es sich in einem Schwung flüssig lesen und man möchte schon irgendwie wissen, wie es weiter geht. Das hat Richard Laymon so an sich. Für zwischendurch absolut nicht verkehrt allerdings fehlt mir die gewisse Tiefe und die Raffinesse (– sei es bei der Story oder den Charakteren). Es fällt Regen und verwandelt die Menschen dadurch in blutrünstige Monster aber ist das jetzt sonderlich kreativ und abwechslungsreich? Haben wir so etwas nicht schon bei etlichen Epidemien gelesen und gesehen? Dass sich der Regen dann auch noch einfach abwaschen lässt und die Wirkung dadurch verliert fand ich ein wenig enttäuschend. Das hat dem Ganzen die Spannung genommen und war für mich eine ZU einfache Lösung für das Problem.

Wir werden hier wieder mit mehreren Charakteren konfrontiert. An sich nicht verkehrt aber es ist ihm diesmal nicht gelungen, die Story der einzelnen Protagonisten (die ja irgendwie alle zusammengehören) am Ende auch wirklich zusammen zu führen, wie er es beim ‚Keller’ geschafft hat. Immer wenn es gerade bei Gruppe A spannend wurde, wurde mit Gruppe B weiter gemacht und das hat mir ein wenig den Lesespaß genommen. Es wirkte alles so überlagert. Klar weiß ich, dass bei Laymon häufig vieles aus den Fingern gesogen und an den Haaren herbei gezogen wird, aber es hat die Geschichte meiner Meinung nach verunstaltet. Ein Pluspunkt ist definitiv, dass die Charaktere so unterschiedlich waren – wenn sie auch nicht wirklich die Tiefe hatten, die ich manchmal vorraussetze. Wir haben zum Einen die Babysitterin mit dem 'coolen' Kind auf das sie aufpassen soll, dann haben wir den gutherzigen Polizisten Trevor, die rassistisch angehauchte, brutale und saudämliche Clique rund um Buddy und die Eltern von Kara, die bei dem Terror wieder langsam zueinander finden.

Das war’s aber auch schon an großartigen Pluspunkten. Man hätte deutlich mehr rausholen können...aber für zwischendurch ein netter Zeitvertreib, da Laymon sich hier einem einfachen und unkomplizierten Schreibstil bedient.

2/5 ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Dienstag, 8. Oktober 2013

Dreh dich nicht um! (Karin Slaughter)

Inhaltsbeschreibung | Klappentext

Es ist schon der dritte Tote in einer Woche. Am Grant College haben die Studenten offenbar ein makabres neues Hobby: Sterben. Aber Chief Jeffrey Tolliver und die Gerichtsmedizinerin Sara Linton werden den Verdacht nicht los, dass mit diesen Selbstmorden etwas nicht stimmt …

Der dritte Teil der „Grant County Reihe“ hat mich nicht so sehr gefesselt, wie es Teil 1 und 2 getan haben. Vielleicht lag es daran, dass die Hintergrundgeschichte nicht allzu schockierend war, wie es in den Vorgängern der Fall war. Klar ist es schlimm wenn plötzlich ein paar Selbstmorde passieren aber das war für mich nicht das Schlimmste. Schlimmer fand ich, dass - VORSICHT SPOILER - Sara’s Schwester Tessa angegriffen und verletzt wurde und dadurch auch ihr Kind verlor. Alles andere geriet dadurch für mich in den Hintergrund. Ich habe mehr gehofft dass sie es übersteht und auch, dass die Familie diese (interne) Krise bewältigen kann, als das der Täter gefasst wird.

Die Beziehung von Jeffrey und Sara drängte sich diesmal enorm in den Vordergrund – aber trotzdem nicht nervend penetrant. Wer die Bücher liest weiß halt, dass es auf kurz oder lang darauf hinausläuft, dass er seine Ex-Frau zurück bekommt.  

Was ich absolut nicht verstanden habe – was aber sicherlich mit menschlicher Psychologie zu tun hat – ist das Verhalten von Lena Adams. Man liest heraus, dass sie ein guter Mensch ist, der einen schlimmen Schicksalsschlag erlitten hat. Aber ich kann ihre Handlungen nicht so ganz nachvollziehen. Ich zerbreche mir den Kopf darüber was sie dazu bringt mit einem Typen wie Ethan White ins Bett zu steigen und sich halb zu Brei prügeln zu lassen. Sicherlich gibt es Menschen die darauf stehen aber…in diesem extremen Maße wirkt es irgendwie zu aufgesetzt; auch wenn sie tatsächlich jetzt so ticken sollte. Jeffrey’s Vertrauen in allen Ehren, aber als Cop würde ich sie nicht wieder einsetzen, weil es in ihrem Leben einfach zu viele Widersprüche gibt. Sie zerstört sich selbst und muss damit erst wieder ins Reine kommen, bevor ihr Leben weiter gehen kann. Jetzt ist sie eher eine Gefahr für sich selbst UND die anderen. Vielleicht mag ich die Karin Slaughter Bücher aber deswegen auch so gern. Ihre Charaktere haben Ecken und Kanten und sind keineswegs perfekt, was sie für uns als Normalleser so greifbar macht.

Das Buch ist vielleicht nicht so gut wie seine Vorgänger und hatte für mich nicht den gewünschten Effekt aber ich mag die Reihe immernoch und kann kaum erwarten wie es weiter geht.

2,5/5 ♥ ♥ ♥ ♥

Mittwoch, 25. September 2013

Vergiss mein Nicht! (Karin Slaughter)

Weiter geht’s mit dem zweiten Buch der „Grant County Reihe“. Wer mich verfolgt (egal ob auf Facebook, Twitter oder hier auf dem Blog) weiß, dass es mir die Bücher von Ms. Slaughter wirklich angetan haben. Ich finde die Atmosphäre einfach toll und von den Charakteren bin ich absolut begeistert. Das Gute ist: Man muss nicht zwingend den ersten Teil („Belladonna“) gelesen haben, um die Handlung zu verstehen. Mir kommen diese Bücher sowieso wie ausführliche Episoden vor! Nun, ‚Vergiss mein nicht’ ist sicherlich nichts für schwache Nerven. Die Thematik und der Hintergrund gehen einem an die Nieren. Aber warum?

Inhaltsbeschreibung | Klappentext

Ein schrecklicher Abend in Heartsdale, Georgia: Auf einem Parkplatz droht eine Dreizehnjährige, einen Mitschüler abzuknallen. Vergeblich versucht der Polizeichef, die Situation zu entschärfen – das Mädchen muss erschossen werden, um das Schlimmste zu verhindern. Die ganze Stadt fragt sich ratlos, was die eher unscheinbare Schülerin in eine entschlossene Mörderin verwandelt hat. Da macht Pathologin Sara Linton bei der Obduktion des Kindes eine Entdeckung, die schockierender ist als alles, was sie bis dahin gesehen hat.

Und genau da wären wir auch schon bei dem harten Tobak – es geht um Kinder. Es geht um Verstümmelung von Kindern und in gewissem Maße auch um Menschenhandel mit Kindern bis hin zu Vergewaltigung und emotionaler sowie körperlicher Misshandlung. Ich finde, die Bücher von Karin Slaughter haben einen wahnsinnigen psychologischen Mehrwert und das merkt man besonders an Charakteren wie Lena Adams oder auch Marc, einer der Kinder die in Verdacht geraten etwas mit der Sache zu tun zu haben. In diesem Buch war die Tragik dieser Figuren beinahe greifbar und am Ende der Reihe lief es mir wirklich eiskalt den Rücken runter. Denn auch das können diese Bücher gut: Sie verschleiern bis zuletzt die Wahrheit und am Ende sieht man sich mit einem Täter konfrontiert, mit dem man nie gerechnet hatte!  

Für mich war es schockierend zu lesen, wie Menschen sowas tun können. Und zu was Menschen fähig sind. Wie sooft bin ich aber auch von dieser Thematik gefesselt, gerade weil mich der Ausgang überrascht hat und ich mir wirklich nach dem Lesen Gedanken darüber machen musste (und wollte) wie es weiter geht. Mit diesem Buch hat sie – meiner Meinung nach – alles richtig gemacht. Für mich bis jetzt der Liebling der Reihe (da ich ja schon mit Band 4 durch bin^^). 

4,5/5 ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Belladonna (Karin Slaughter)

Dieses Buch habe ich per Zufall bei medimops ergattert, da ich das Cover einfach toll fand [mittlerweile weiß ich, dass es ein neueres Cover gibt, dass ich noch mehr mag]. Ich habe mir das Buch bestellt ohne zu wissen, dass es der Anfang einer Reihe ist (Belladonna ist der erste Teil der „Grant County Reihe“). Jetzt hab ich den Salat. Ich wollte einfach mal wieder in ‚seichtere Gefilde’ abtauchen, da dieser ganze Extreme Horror meiner Psyche wahrscheinlich nicht gut tut. Belladonna hatte durchgehend gute Bewertungen, nur hätte ich es mir wahrscheinlich nicht geholt wenn ich gewusst hatte, in welch katastrophalen Zustand es bei mir ankommt. Ich frage mich noch immer, warum man Eselsohren macht oder einzelne Wörter unterstreicht und diese am Seitenende erörtert. Auch die Leserillen waren übernatürlich. Vielen lieben Dank dafür, lieber Vorbesitzer. 

Dennoch: Der Zustand hat mich nicht vom Lesen abgehalten. Und ich kann mit Fug und Recht sagen, dass ich absolut gefesselt von diesem Buch war. Was mich erstaunt hat, da es überhaupt nicht brutal daher kommt, wie ich es doch so bevorzuge. ‘Belladonna’ ist in der Tat ein beinahe schüchterner Thriller, dennoch war ich sofort verliebt. Und das lag zum großen Teil an dem Aufzug der Geschichte und den Charakteren an sich. Ich mag die Hauptprotagonisten unglaublich gerne. Sara Linton ist für mich eine sehr greifbare und realistische Person. Aber auch die Nebencharaktere sind grandios. Lena Adams hat es mir dabei sofort angetan. Was ich angenehm finde ist, dass sich die ‘wiederkehrende Liebesbeziehung’ von Sara und Jeffrey nicht allzu hart in den Fokus drängt. Im Gegenteil. Denn wer glaubt die beiden fallen sich am Ende des Buches wieder – üblicherweise – um den Hals, der liegt ziemlich falsch! 

Der Hintergrund ist schön recherchiert, auch wenn Karin Slaughter gerne mal  Begriffe verwendet, bei denen man erstmal nachdenken muss was sie  bedeuten. Aber so fühlt man sich noch mehr mit der Geschichte verbunden  und kommt gar nicht drum herum, mit zu raten wer denn nun der Täter ist  und was es mit allem auf sich hat. Eins kann ich sagen: Mit dem Ende hatte  ich nicht gerechnet.

Mittlerweile habe ich mir alle verfügbaren Teile dieser Reihe bestellt und bin  beim Band 3 (Rezensionen folgen). Ich bin überrascht und gefesselt! 

4,5/5 ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

(Original Post vom 08.09.2013)