Dienstag, 13. Mai 2014

Erwählte der Ewigkeit (Lara Adrian)

Klappentext | Inhaltsbeschreibung:


Der Orden der Vampire wird von einem finsteren Widersacher bedroht, der immer mehr an Macht gewinnt. Der Vampir Sterling Chase, der mit den dunklen Abgründen seines Wesens ringt, beschließt, sich zu opfern, um dem gefährlichen Gegner ein für allemal das Handwerk zu legen. Doch seine Pläne werden durchkreuzt, als eine junge Sterbliche zwischen die Fronten des wachsenden Konfliktes gerät. Eine Frau, die ein ungeahntes Geheimnis verbirgt ...

Seit der erste Band der Midnight-Breed Saga vor ein paar Jahren erschienen ist, bin ich ein wahnsinnig großer Fan dieser Reihe von Lara Adrian. Mir war es dabei auch egal, dass es immer mit der Black-Dagger Reihe verglichen wurde, da ich diese nie gelesen habe. Ich muss bei dem 10. Band der Reihe allerdings gestehen, dass ich erst Angst hatte ihn zu lesen da ja bekannt wurde dass die ‚erste Generation’ damit abgeschlossen war. Ich hatte Angst, dass das Ende (das ja eigentlich keines war) nicht so werden würde wie ich es mir erhofft hatte. Vielleicht hat das Buch deswegen auch so lange auf meinem SUB gelegen…

Doch beginnen wir bei den beiden Hauptprotagonisten dieses Bandes. Ich habe mich sehr gefreut, dass Harvard Chase seine eigene Geschichte bekommt, da ich ihn von Anfang an mochte. Er war nie ein einfacher Charakter und hatte bereits in den vorherigen Geschichten seine Höhen und Tiefen – weitestgehend aber Tiefen. Zuerst verliebte er sich in Elise und dann sorgte er innerhalb des Ordens für Ärger. Drama war also vorprogrammiert. Und dann haben wir da noch Tavia Fairchild. Was bereits bei Jenna angefangen hat, wird hier quasi perfektioniert und wir erhalten eine Überraschung nach der nächsten was diese Frau anbelangt. Von Anfang an waren diese beiden eine explosive Mischung und sie haben nicht enttäuscht!

Tavia mochte ich in ihrer Rolle sehr gerne, weil sie sehr authentisch rüber kam und man ihre Reaktionen gut nachvollziehen konnte – besonders im Bezug auf Chase, der alles andere als einfach war. Doch sie schaffte es schnell hinter die Fassade zu gucken und entdeckte einen ganz anderen Mann – einen den wir in den anderen Bänden niemals erwartet hätten. Auf den Rest muss ich eigentlich kaum eingehen, denn wer Lara Adrian kennt weiß, dass die Liebesszenen immer sehr gut geschrieben sind und von meiner Seite gibt’s da nichts auszusetzen. Allerdings wird die Erotik hier nicht so groß geschrieben wie noch zum Anfang. Alles wird irgendwie ernster, auch wenn Erotik natürlich nicht zu kurz kommt! 

Allerdings steht nicht nur die Liebesgeschichte an vorderster Front. Es ist wahnsinnig viel Story in dieses Buch gepackt worden und irgendwann werden auch wieder alle Charaktere der vorherigen Bände erwähnt. Jeder von ihnen erhält noch einmal irgendeine Aufgabe oder wird zumindestens genannt und wahrscheinlich macht uns das hier am besten klar, dass wir ‚Abschied’ von der ersten Generation nehmen müssen und dass wir bald mit der nächsten konfrontiert werden. Was mich zusätzlich positiv überrascht hat war die Tatsache, dass auch sehr viel auf Lucan als Stammesanführer eingegangen wird, der wieder Problemen gegenüber steht die ihn selbst betreffen. Zwischendurch erhalten wir immer wieder einen Einblick auf die mögliche Zukunft des Ordens. Auch spielt das Neugeborene von Dante & Tess hierbei eine Rolle – doch um nicht zuviel zu verraten, gehe ich nicht näher darauf ein. 

Was mich ein wenig enttäuscht hat, war der Kampf am Ende des Buches. Ich hatte mir die Schlacht gegen Dragos ein wenig epischer und länger vorgestellt, gerade weil er so gesehen den Hauptgegner des Ordens verkörpert hat. Doch alles in allem bin ich mit dem Abschlussband voll und ganz zufrieden; vor allem weil ich weiß dass es weitergeht und weil ich einen Einblick auf viele neue Handlungsstränge geworfen habe. Vielen Dank für 10 wunderschönen Bände dieser ersten Generation der Stammesvampire!

4,5 / 5 ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Mittwoch, 7. Mai 2014

Final Cut (Veit Etzold)



Klappentext | Inhaltsbeschreibung:

Du hast 438 Freunde auf Facebook.
Und einen Feind.

Die Freunde sind virtuell, der Feind ist real.

Er wird Dich suchen.
Er wird Dich finden.
Er wird Dich töten.

Du hast 438 Freunde auf Facebook.
Und keiner wird etwas merken.



In erster Linie ist mir dieses Buch aufgrund seines Klappentextes aufgefallen – jedoch verspricht dieser irgendwie etwas anderes als ich es letztendlich gelesen habe. Für mich ist klar: Der Thriller ist eigentlich ganz gut, vor allem bin ich überrascht, dass es ein deutscher Autor war der uns das Blut in den Adern gefrieren lässt. Wir haben es hier mit einem sehr brutalen Mörder zu tun dessen Vorgehensweise fesselnd wie auch brillant ist. Wie er seine Opfer zurücklässt ist schockierend und ekelig – allerdings für mich nicht allzu ekelig, was wahrscheinlich daran liegt, dass ich schon viele extreme Thriller gelesen habe. Die Morde wirken zusätzlich sehr gut recherchiert, das beste Beispiel dafür sind die Käfer, und man merkt dass sich hier viel Mühe mit den Details gegeben wurde.

Ich weiß nicht ob die Sendung ‚Miss Shebay’, die in diesem Buch vorgestellt wird, dieses Feeling nicht kaputt gemacht hat. Einerseits ist es nicht weit weggeholt, denn die Menschen haben sich ja schon immer am ‚Leid’ anderer aufgegeilt, aber ich finde es passt nicht ganz zum Inhalt und lässt das ganze lächerlich wirken, weil sie absolut nichts mit den (eigentlich ernsten) Handlungsstrang zu tun hat. Die Figuren hinter ‚Miss Shebay’ sind platt und nichtssagend und haben mich ein wenig enttäuscht.

Das Buch befriedigt sicherlich alle die gerne Thriller lesen, aber sehr schnell bekommt man den Eindruck, dass es einfach nur darauf aus ist die Brutalität und den Ekel zu steigern um aus der Masse hervor zu stechen. Für jene wie mich, die diese Extreme schon gewohnt sind, war es daher nichts Besonderes. Ein Lesevergnügen für Zwischendurch aber keine Kostbarkeit die eine Krone verdient hätte. 

3 / 5 ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Mittwoch, 30. April 2014

Das Parfüm (Patrick Süskind)

Ich habe den Film geliebt und deswegen war es für mich schon ein Must-Read, an welches ich mich aber nie wirklich heran getraut habe. Ich wollte mir das schöne Bild des Films nicht selbst versauen und wahrscheinlich habe ich deswegen nie nach dem Buch gegriffen. Doch jetzt war es soweit und ich bereue es kein Stück. Ich gebe zu, der Schreibstil war zwischenzeitlich sehr anstrengend und wir haben es hier nicht mit der leichten Kost zu tun, die wir einfach so vom Fleck weg lesen können. Auch waren einige Strecken im Buch dabei, die sich extrem lang gezogen haben und bei denen man sich sogar ‚gelangweilt’ hat. Süskind beschreibt die Umgebung sehr detailgenau und lässt allen menschlichen Sinnen dabei großen Spielraum; das ist nicht unbedingt der Stil von jedermann. Andererseits ist es aber auch irgendwie fasziniert wie genau spezielle Düfte und Wahrnehmungen beschrieben werden. Wir stolpern hier über Beschreibungen von Dingen, die wir uns vorher nie genau ausmalen konnten. 

Doch kommen wir zu den Charakteren. Natürlich ist unser Protagonist - Jean-Baptiste Grenouille – derjenige, der im Vordergrund steht und den Leser in seinen Bann zieht. Nur selten hat man uns mit einem derartigen Mörder konfrontiert und wir empfinden gleichzeitig Mitleid sowie Abscheu für ihn und seine Taten. In einem Moment sind wir wie gefesselt von seinem ‚Talent’ und dieser ganz eigenen Welt in der er lebt (was mich stark an Autismus erinnert hat) und im anderen Moment fürchten wir uns vor dem Monster, dass da versteckt offensichtlich in ihm lauert und immer wieder Scheibchenweise hervor scheint. Patrick Süskind hat wirklich wahnsinniges Geschick bei diesem Werk bewiesen und drückt sich stets gewählt und auch überlegt aus. Splatter hat dieses Buch nicht nötig, denn der Tod wird hier auf beinahe künstlerische Weise dargestellt. 

Ich hatte Spaß daran dieses Buch zu lesen, auch wenn es meiner Meinung nach nichts für zwischendurch war. Es ist ein Klassiker, den man irgendwie irgendwann gelesen haben muss. Es ist wie ein Kunstwerk in Buchform; so voller Farben und Düften die man immer greifbar vor sich hat. 

5 / 5 ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Mittwoch, 23. April 2014

Gut gegen Nordwind (Daniel Glattauer)

Klappentext | Inhaltsbeschreibung:


Emmi Rothner möchte per E-Mail ihr Abo der Zeitschrift „Like“ kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder E-Mails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Auf einem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher – bis sie sich der unausweichlichen Frage stellen müssen: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?

Ich weiß; der Titel mag den ein oder anderen verwundern weil diese Art von Roman ja nun überhaupt nicht zu meiner Sammlung passt (und auch rein gar nichts Brutales oder gar Verstörendes beinhaltet). Aber ich konnte einfach nicht anders und musste dieses Buch lesen, da mir der ein oder andere in der Vergangenheit davon erzählt hat. Auch die liebe Rena (schöne Grüße nach Hamburg) ist Schuld dran. Ich war wirklich sehr gespannt auf dieses Buch und bin sogleich in die nächste Bücherei gerannt um es auszuleihen. Und was soll ich sagen: Es hat mich berührt und nicht mehr losgelassen – so intensiv, dass ich es innerhalb von 2 Abenden verschlungen hatte. 

Zugegeben: Anfangs war ich sehr skeptisch, weil ich einfach nicht gedacht hätte dass ein Buch aus reinen Emaildialogen mich so fesseln könnte. Wir bekommen hier lediglich Einblick in die Outlook-Kommunikation der beiden Hauptprotagonisten und das ist – für jemanden der das erste Mal über einen derartigen „Schreibstil“ stolpert - gewöhnungsbedürftig. Aber es dauerte nicht lange und man hatte Gefallen an der spitzen und knackigen Unterhaltung von Emmi R. und Leo L. gefunden. Relativ schnell wusste man, dass man es hier mit sympathischen und dennoch intelligenten und schlagfertigen Menschen zu tun hat. Auch der nötige Witz durfte bei den Mails nicht fehlen; automatisch ertappt man sich dabei wie das Buch einen zum Lächeln bringt. Die Unterhaltung wurde auch langsam immer persönlicher – um nicht sogar zu sagen: Intensiver! Aber auch hier gilt: wir werden nicht mit direkten Argumentationen a la „Ich will dich eigentlich jetzt sofort nur flachlegen.“ konfrontiert, sondern erhalten nur kleine Spannungen am Rande und wissen innerlich, dass die beiden einfach irgendwann zueinander finden MÜSSEN.

Doch wie es immer so ist: Das Kennenlernen der Zwei gestaltet sich schwieriger als gedacht und Drama ist bald vorprogrammiert. Drama – ach ja, ich LIEBE Drama. Ich mag es total, wenn alles den Bach runter geht und einen mitzieht. Hört sich verrückt an, oder? 
Für einen deutschen Roman, war „Gut gegen Nordwind“ erfrischend anders. Das offene Ende ließ den Leser sprachlos zurück und ist eigentlich gut so gewesen wie er war. Zugegeben – ich wäre wohl verrückt geworden wenn ich nicht gewusst hätte, dass ein zweiter Teil erschienen war. 

5/5 ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Donnerstag, 10. April 2014

Red Sky (Nate Southard)

Hallo meine Lieben,

entschuldigt meine lange Abwesenheit, aber so ist das nun einmal bei einem Umzug. Nie klappt etwas so, wie es klappen soll. Und schon mussten wir mehrere Wochen auf unser Internet warten. Aber jetzt funktioniert alles wieder so, wie es soll und wir wohnen endlich in unserem wunderschönen Häuschen! <3
Als kleine Entschuldigung habe ich euch eine neue Rezension mitgebracht. Mal sehen ob ich so langsam wieder ins bloggen komme und ob es euch noch gefällt! ;)

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Klappentext | Inhaltsbeschreibung:

Der Überfall in der Bank von El Paso läuft völlig aus dem Ruder und so bleibt dem Ganoven Danny Black nur die Flucht in die Wüste von New Mexiko - auf dem Rücksitz eine weibliche Geisel, einen schwerverwundeten Psychopathen und dessen hysterische Freundin.

Als sie in den verlassenen Fabrikhallen von Red Sky Manufacturing Schutz suchen, ahnen sie nichts von dem geheimen Leben im Wüstensand um sie herum. Bald umschwirren Armee-Helikopter das Gebäude und eröffnen erbarmungslos das Feuer. Die Soldaten tragen Gasmasken und sie haben es eilig, denn die Sonne sinkt ... und aus den Schatten kriecht das hungrige Grauen hervor ...

Wieder einmal ein Buch, von dem ich beinahe restlos begeistert war und das nur, weil ich aufgrund des review-corner auf den Festa-Verlag  (und somit auch diesen Autor) gestoßen bin. Ich hatte zuvor noch nichts von Nate Southard gehört, doch jetzt werde ich mir definitiv mehr von ihm geben. Mit den 277 Seiten die dieses Buch hat, ist es einfach grandios für einen Leseabend. Und so gingen sie dahin, die Stunden…

Ich habe das gute Stück beinahe in einem Rutsch durchgelesen, weil es einfach spannend und fesselnd war und das obwohl wir hier wieder ein typisches Klischee bedienen. Die Gruppe Räuber, die soeben von einem Banküberfall fliehen, landen irgendwo im Nirgendwo in der Wüste. Der Anführer der Gruppe landet dabei am Anfang auch noch in einem Kuriositätenkabinett einer alten, schrulligen Frau. Er sieht merkwürdig deformierte Gestalten – denkt sich aber nichts dabei – bis sie sich in dieser merkwürdigen Lagerhalle wiederfinden und das Grauen seinen Lauf nimmt. An sich keine neue Besonderheit. Die Gruppe kann nicht mehr weg und sie sind nicht allein. Ich habe zu diesem Zeitpunkt wirklich gedacht, dass es mich nicht mehr packt.

Doch das hat es als diese Viecher langsam aber sicher aus dem Dunkel gekrochen kamen. Spannend fand ich dabei auch, dass die Sichtweisen permanent gewechselt wurden und wir so auch ein paar Mal die Sicht des unbekannten Monsters miterleben durften. Wir sahen das Unheil kommen, wurde es doch auch so passend düster beschrieben, und schon waren wir wieder bei dem ahnungslosen Grüppchen. Ehe man sich versah wurde die Spannung auf die Spitze getrieben und man musste einfach wissen wie es weitergeht. 

Da ich über Nate Southard nicht viel weiß, kann ich natürlich nicht sagen ob sein Schreibstil bei diesem Buch besser oder schlechter ist als bei seinen anderen Werken. Aber eines ist sicher: Er hat die Aufmerksamkeit seiner Leser, denn er schweift nicht ab und packt die Dinge direkt an. Vielleicht manchmal auch zu direkt, denn so erfahren wir eher weniger über die Charaktere (ausgenommen ist da natürlich Danny, der gleichzeitig Protagonist des Buches ist). Einen halben Punkt Abzug gibt es wegen der Charaktere Gina & Dale. Ich wurde schon seit langem nicht mehr so von Charakteren genervt. Aber ansonsten war es eine runde Sache, die - nicht nur aufgrund des Endes - Lust auf mehr macht!

4,5 / 5 ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Freitag, 31. Januar 2014

[TAG] Blogs unter 200 Follower


DIE REGELN

» Den Tagger als Dankeschön verlinken!
» Die gestellten 10 Fragen vom Tagger beantworten!
» 10 neue Fragen stellen!
» 10 Blogger taggen, die unter 200 Leser haben und ihnen mitteilen, dass sie getaggt wurden.
» Zurück taggen ist nicht erlaubt!

Liebe Yen von Coast-Child, ich bedanke mich gaaaanz herzlich bei dir. Ich bin schon lange nicht mehr getaggt worden - dabei hab ich doch immer so einen Spaß an TAG's! Mich hat es sehr gefreut deine 10 Fragen beantworten zu dürfen. Vielleicht gefällt dir ja was ich fabriziert habe ;)

  • Nimmst Du in 2014 an Challenges teil?
Wenn mich etwas richtig interessiert und ich auch die Zeit für eine Challenge finde - warum nicht? Worauf ich auf jeden Fall mal Lust hätte wäre eine Lesenacht. Hoffentlich habe ich nach meinem Umzug irgendwann die Möglichkeit dazu.
  • Wer ist Dein Lieblingsschriftsteller?
Ich habe wahnsinnigen Gefallen an Richard Laymon gefunden.Bevor ich ihn 'kennen gelernt' habe, waren Lara Adrian und Anne Rice die unangefochtenen Lieblinge - jeder auf seine Art und Weise.
  • Wie sortierst Du Deine Bücher?
Möglichst nach Autor; wenn ich allerdings Einzelbände haben dann versuche ich diese nach Genre einzusortieren. 
  • Fährst du zu Buchmessen/Loveletterconvention oder ähnlichen Veranstaltungen?
Ich fahre in der Tat gerne zu Conventions aber ich war noch nie auf einer reinen Buchmesse. Irgendwann gönne ich mir diese Tour allerdings auch. Ich wollte schon immer mal nach Leipzig und bin immer neidisch wenn ich die tollen Berichte darüber lese. 
  • Schokolade oder Lakritz?
Ich schwimme nicht mit dem Strom und sage: Lakritz, denn das kann ich immer essen. Von Schokolade halte ich nicht viel. 
  • Liebst Du Tee oder Kaffee?
Aufgrund eines empfindlichen Magens kann ich Kaffee schlecht vertragen. Außerdem bin ich Ostfriesin und da wächst man mit Tee auf. Ich liebe Tee und trinke gerne die verschiedensten Sorten. Aber nichts geht über Bünting - Tee. Probiert es aus! 
  • Welche magische Gabe hättest Du gerne?
Wenn ich mich entscheiden müsste hätte ich gerne die Möglichkeit mit Tieren zu kommunizieren zu können. Gedankenübertragung zum Beispiel. Ich liebe Tiere und wer würde nicht gerne erfahren, was ihnen wirklich auf der Seele brennt?
  • Welche Jahreszeit ist Deine liebste?
Der Winter, eindeutig! Ich bin ein totales Wintermädchen und freue mich immer über Eis und Schnee. Auf dem zweiten Platz sehe ich den Herbst. Seine Farben sind einfach unbeschreiblich! 
  • Welche Neuerscheinung 2014 kannst Du kaum erwarten?
Ganz ehrlich? Ich hatte sehr wenig Zeit in den letzten Monaten und habe mich nicht viel mit Neuerscheinungen beschäftigt...alle die ich irgendwie auf der Beobachtungsliste hatte sind schon erschienen. Peinlich, oder? =/
  • Traumreise oder Bücher - welches Geschenk wäre Dir lieber?
Und auch das entspricht wahrscheinlich nicht die 'Norm' eines Bücherblogs aber ich würde die Traumreise wählen. Einfach nur weil ich für Bücher eine Auszeit brauche - und da kommt ein Urlaub doch nur Recht! Ich wüsste auch schon genau wohin die Reise geht und was ich mir ansehen würde. Ich kann ja trotzdem ein paar gute Bücher mitnehmen! 

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Ich hoffe euch haben ein paar der Antworten gefallen! Hättet ihr ähnliche Entscheidungen getroffen? Lasst es mich wissen. 
Ich tagge:
Lana von Miss Geek
Raminaz von RaminaZ Bücherkiste
Polyxena von polyxena1981
Svenja von Lesemappe
Ich komme leider nicht auf die geforderten Zehn. Ich hoffe euch genügen auch diese lieben Blogger!


Meine Fragen an euch: 

  1. Was ist dein Lieblingsrückzugsort?
  2. Wenn du ein Buch in eine Serie verpacken müsstest - welches Buch würde es sein?
  3. Womit vertreibst du dir am liebsten deine freie Zeit?
  4. Science Fiction oder doch lieber ein guter Thriller?
  5. Was war die schlechteste Buchverfilmung?
  6. Wie sieht für dich ein perfektes Cover aus? 
  7. Schreibst du selber (Kurz)Geschichten?
  8. Hattest du schonmal das Gefühl einen Protagonisten (egal ob Film, Serie oder Buch) richtig zu hassen? Wenn ja, welcher war es? 
  9. Fährst du dieses Jahr in den Urlaub?
  10. Hast du letztes Jahr mehr oder weniger für Medien ausgegeben als das Jahr davor? 

Dienstag, 14. Januar 2014

Haus der bösen Lust (Edward Lee)

Liebe Leser,

entschuldigt bitte, dass der nächste Post schon wieder so lange auf sich warten lassen hat. Leider lief das Leben im letzten Monat des Jahres nicht so mit, wie es sollte. Auch aus dem Grund hab ich mir ein paar Tage gegönnt und wieder intensiv gelesen. Ich komme immer seltener dazu aber durch meinen neuen E-book Reader wird sich das ja bestimmt ändern! Ich hoffe jedenfalls, dass ihr alle wohlbehalten im neuen Jahr angekommen seid und euch viel Glück und Gesundheit in diesem Jahr geschenkt wird. Bleibt, wie ihr seid! xo

Kommen wir aber nun zur ersten Rezension für 2014. Ich habe es endlich wieder getan! Ich habe endlich wieder ein Buch von Edward Lee gelesen. Für mich gehört Lee zu den schockierensten Schreiberlingen dieser Welt und vielleicht zieht er mich deswegen so in. Immer wieder bricht er nahezu jedes Tabu und lässt uns gerne angeekelt den Kopf schütteln. So war es auch wieder beim ‚Haus der bösen Lust’.

Klappentext | Inhaltsbeschreibung:


Nachdem Justin Collier das Hotel betreten hat, bemerkt er, wie ungeheuer scharf er heute ist. Er kann an nichts anderes mehr denken als an Sex. Aber er irrt sich - nicht er ist so geil, es ist das Haus ... Und als es Nacht wird, hallt durch die leeren Räume ein gieriges Flüstern, und Mädchen, die schon vor langer, langer Zeit starben, kichern unheilvoll ...

Viel brauch ich zum Schreibstil nicht zu sagen denn wer Lee kennt weiß, dass man nicht zimperlich sein darf wenn es um Gewalt, Sex und derber Aussprache geht. Und ich fand, dass er bei diesem Buch die gesunde Mischung aus allem gefunden hat. Ich fand es nicht nur spannend weil es schockiert oder geekelt hat, sondern ich fand die Story rund um das Haus fesselnd. Besonders gefallen haben mir hierbei die Rückblicke und die Traumwandlungen, wo man Stück für Stück entziffern konnte, was eigentlich genau passiert war. Bereits auf den ersten Seiten bekommt ihr die geballte Ladung an Horror, Blut und Gewalt deswegen müsst ihr euch darauf einstellen, nicht erst sanft ins Geschehen eingeführt zu werden.

Ich mochte unseren Protagonisten – den Bierkenner, Autor und Fernsehstar - Justin Collier wirklich gerne. Er war sympathisch und ‚echt’ wenn ihr versteht was ich meine. Das mag ich an Lee so. Er beschreibt alles, auch die Charaktere, wahnsinnig bildlich und man weiß sofort was Sache ist. Hier werden uns bewusst verstörende Dinge vor die Augen gehalten und warum? Weil Lee deutlich macht: Der wahre Horror ist in unserer Vergangenheit durchaus existent. Es gab diese Sklavenarbeit, es gab diese Art von ‚Bestrafungen’ und es gab Vernichtungslager überall auf der Welt. Die damaligen Verhältnisse waren so schockierend. Sicherlich nicht immer aber…für viele arme Seelen - Kinder, Sklaven, Frauen, was auch immer – gab es diesen Horror. Und das zeichnet das Buch für mich aus.

Ich habe dieses Buch innerhalb von 2 Tagen abgeschlossen und konnte es ohne Probleme weg lesen. Warum das so war? Ich vergleiche seinen Schreibstil hier gerne mit seinen beiden anderen Bänden ‚Creekers’ und ‚Bighead’, die ich ebenfalls gelesen habe. Bei dem ‚Haus der bösen Lust’ hatte ich nicht den Eindruck, dass er sich auf die perverse Schreibweise beschränkt und uns mit möglichst wenigen Worten provozieren und ekeln möchte. Und wir hatten endlich mal keine Südstaaten-Hinterwäldler dabei. Tschakka!

5 / 5 ♥ ♥ ♥ ♥ ♥